Rissige Rohre im Atomkraftwerk Lingen

Das AKW Lingen, hier im Jahr 2010 (Wikimedia, cc-by-sa 3.0)

Bei einer Revision wurden im AKW Lingen 2/ Emsland zwei sogenannte Wanddickenschwächungen um 47 und 58% entdeckt. Unter dem Motto „Ein Riss kommt selten allein“ soll der Druck auf die niedersächsische Atomaufsicht und RWE erhöht werden, damit das AKW Lingen 2 am Donnerstagabend (27.6.) nicht wieder hochgefahren wird. Denn es wurden nur 40% des Rohrleitungssystems der Dampferzeuger überprüft, das ist zwar mehr als üblich, schließt aber weitere Korrosionsschäden nicht aus.

Eine vollständige Untersuchung ist aufgrund der innenliegenden Bauweise recht aufwändig durchzuführen – damit ist das Wiederanfahren des über 30 Jahre alten AKW mit deutlichen Risiken behaftet. Das Atomkraftwerk ist inzwischen wieder am Netz.
Tim Thaler sprach mit Martin Buchholz vom Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz e.V.
Weitere Infos unter: bbu-online.de

Interview mit Martin Buchholz, Sprecher der BBU e.V.

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