HfBK-Protestaktion an Brühlscher Terrasse

Den Protestierenden der HfBK an der Brühlschen Terrasse geht es um mehr als eine Personalie. Zivilcourage und Verlassen der Neutralitätskomfortzone fordern sie von Institutionen und Kulturstätten. Foto: Jenz Steiner (cc)

Wenn die Leitung einer Uni-Bibliothek plötzlich in den Händen einer Person ist, die sich in einer rechtsradikalen Partei ist, erschüttert das natürlich das Vertrauen der Studierenden. 

Was passiert mit meinen Daten? Wer erfährt, was ich gelesen und wonach ich recherchiert habe. Genau diesem Problem stehen die Studierenden und Mitarbeiterinnen der Hochschule für Bildende Künste, der HfBK seit einigen Wochen gegenüber. Die Leiterin der Uni-Bibliothek ist aktives AfD-Mitglied.

Die Proteste gegen diese Stellenbesetzung haben wir in den vergangenen zwei Wochen an dieser Stelle mehrmals thematisiert. Heute gibt es wieder eine Protestaktion, ohne Vorankündigung, diesmal an der Brühlschen Terrasse. 

Hier geht es ja auch um mehr als eine Personalfrage. 
Es geht um zivilgesellschaftliches Engagement zum Schutz von Menschenrechte, um Freiheit der Kunst und Wissenschaft. 
Es geht darum, klar zu machen, dass sich Institutionen klar positionieren müssen und sich nicht ängstlich hinter dem Vorhang der Neutralität verstecken sollen.

Protestaktion an den Brühlschen Terrassen

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