Aus den Augen, aus dem Sinn: Uranmüll nach Russland exportiert

Matthias Eickhof von SofA Münster spricht mit Tim Thaler über die Hintergründe der jüngsten Atommülltransporte nach Russland und den Protesten dagegen.
Du solltest skeptisch werden, wenn mal ein Container mit dieser Warntafel auf einem LKW oder Güterzug an Dir vorbei rollt. Die Ziffer 7 steht für Radioaktivität, die Ziffer 8 für „ätzend“. 2978 steht für Uranhexafluorid. Das ist ungesund.

Der deutsche Atomausstieg wird von der Bundesregierung nicht besonders konsequent durchgeführt. Das Bundesumweltministerium genehmigt regelmäßig Uranmülltransporte von der Spaltelementefabrik in Lingen quer durch Europa bis nach Russland.
350 Menschen protestierten dort am vergangenen Sonntag dagegen. Gegen die Atommülltransporte positionieren sich die Gruppen SofA Münster, Ecofense und Greenpeace.

Aleksandra Koroleva von Ekodefense #Russland hat im Juni 2019 politisches Asyl in Deutschland beantragt und hält sich derzeitig in #Dresden auf. Mehr Informationen unter urantransport.de und sofa-ms.de.

Tim Thaler sprach mit Matthias Eickhof von der Anti-Atom-Gruppe SofA Münster.

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