Wenn der Gang zur Apotheke zur rassistischen Erfahrung wird

Hannah und Laura wollen das M*-Wort abschaffen und für rassistischen Sprachgebrauch im Alltag sensibilisieren.

In Halle gibt es eine, in Eisleben gibt es eine, in Weißenfels, in Magdeburg und in Köthen auch: Die Rede ist von Apotheken, die das kolonial-rassistische Wort ‚Mohren‘ im Namen tragen – im Folgenden mit M*-Wort ersetzt, um das rassistische Wort nicht zu reproduzieren. Nicht nur Apotheken, auch Gaststätten tragen das M*-Wort oft im Namen. Kritik daran gibt es schon lange – aber die wird selten angenommen. Einige Lichtblicke gibt es. In Wien hat sich eine Apotheke in Möhren-Apotheke umbenannt. Zwei Punkte auf den goldenen Schriftzug und damit einfach und öffentlichkeitswirksam die Umbenennung vollzogen. In Sachsen-Anhalt ist von solchen Umbenennungen bislang nichts bekannt. Eine Petition der Gruppe „Bündnis M*-Wort abschaffen“ fordert nun, dass in Sachsen-Anhalt genau solche Umbenennungen stattfinden sollen. Unsere Kolleg*innen von Radio Corax haben mit Hannah und Laura des Bündnisses gesprochen.

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