33. Christopher Street Day startet heute
Die Startschwierigkeiten waren groß in diesem Jahr. Das zentrale Problem war ein wochenlanger Konflikt über den rechtlichen Status des CSD-Straßenfests. Die Landesdirektion Sachsen erließ Ende März eine fachaufsischtliche Weisung an die Stadt Dresden. Nach dieser Vorgabe sollte nicht mehr die gesamte Veranstaltung als politische Versammlung eingestuft werden.
Ein juristischer Streit zog sich über Wochen und sorgte bundesweit für Kritik. Wäre der CSD 2026 als kommerzielles Fest eingestuft worden, wäre der Veranstalter auf den Kosten für Sicherheit und Straßenreinigung sitzen geblieben.
Der CSD Dresden e.V. und Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen widersprachen. Erst am 2. Juni ermöglichte das Oberverwaltungsgericht Bautzen, das gesamte Fest als politische Veranstaltung einzustufen. Für die finanzielle Unabhängigkeit der Veranstaltung sammelt der der CSD Dresden im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne Spenden. Während der Veranstaltung gibt es einen Video-Livestream.
