{"id":1313,"date":"2019-11-14T23:38:29","date_gmt":"2019-11-14T22:38:29","guid":{"rendered":"https:\/\/coloradio.org\/?p=1313"},"modified":"2019-11-15T12:27:16","modified_gmt":"2019-11-15T11:27:16","slug":"eine-autobiografie-stellt-freundschaften-auf-die-probe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/coloradio.org\/?p=1313","title":{"rendered":"Eine Autobiografie stellt Freundschaften auf die Probe"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Yok kommt am Sonntag nach Dresden und liest aus seiner Autonomografie &#8211; in den R\u00e4umen von coloRadio<\/h4>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-audio\"><audio controls src=\"https:\/\/www.freie-radios.net\/mp3\/20191114-yokquetschen-98409.mp3\"><\/audio><figcaption>Wie wirkt sich ein autobiografisches Buch auf Freundschaften aus? Dar\u00fcber sprach der linke Liedermacher Yok Quetschenpaua mit Jenz Steiner.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Musiker und Taxifahrer Yok Quetschenpaua wollte mit dem Aufschreiben seines Lebens nicht mehr l\u00e4nger warten. Aus seiner im Ventil Verlag erschienenen Autonomografie &#8222;Nichts bleibt&#8220; Biografie liest er am Sonntag, 19 Uhr im coloRadio-Seminarraum. Das IZ Dresden organisiert die Veranstaltung. Jenz Steiner hat ihn am Telefon in seinem Taxi in Berlin erwischt und im Vorfeld der Lesung f\u00fcr interviewt. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/coloradio.org\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/yok-Cover.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1311\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Das Zentralwerk in Dresden Pieschen ist nicht nur Zuhause von coloRadio, sondern auch ein immer beliebter werdender Veranstaltungsort. Jetzt, am Wochenende, den 17. November gibt es wieder eine tolle Lesung. Zu Gast diesmal: ein Mensch, der den Soundtrack geliefert hat f\u00fcr viele Leute, die das Herz am linke Fleck tragen. Ein Mensch, der mit dem Akkordeon unterwegs ist, eine durchdringende Stimme hat und Texte, die durch Mark und Bein gehen, der aber auch B\u00fccher schreibt. Jetzt gerade erschienen \u2013 seine Autonomografie \u201eNichts bleibt\u201c.  <\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Hallo und herzlich willkommen am Telefon \u2013 Yok Quetschenpaua.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Yok: Ja, sch\u00f6nen\nguten Tag.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Was erwartet uns da am Sonntag?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Yok: Ja, ich komme\nmit meinem Buch angereist. Vor einem halben Jahr ist es erstmalig\nver\u00f6ffentlicht worden. Ich habe drei Jahre an dem Buch geschrieben.\nDas ist so eine Art politische Biografie. Deswegen nenne ich es auch\nAutonomografie. Es ist eine Lesung, die ich ein bisschen best\u00fcckt\nhabe mit musikalischen Einspielern und kleinen musikalischen Noten am\nRande.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Wie alt bist Du jetzt?  <\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Yok: Ich werde in\nK\u00fcrze 57.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><strong> Jimi Hendrix, Janis Joplin, Curt Cobain, die w\u00e4ren gut beraten gewesen, mit 25 ihr Leben aufzuschreiben.<\/strong> <\/p><cite>Yok<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Dann ist das doch maximal eine Zwischenbiografie, oder?  <\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Yok: Das wissen wir\nja nicht. Die Frage begegnet mir tats\u00e4chlich oft, warum ich denn in\nso jungen Jahren meine Geschichte oder einen Teil meiner Geschichte\naufschreibe. Tats\u00e4chlich m\u00fcssen wir ja nur mal an den Klub der\nSiebenundzwanziger denken. Jimi Hendrix, Janis Joplin, Curt Cobain,\ndie w\u00e4ren gut beraten gewesen, mit 25 ihr Leben aufzuschreiben.\nSchau\u2018 Dir den von mir sehr gesch\u00e4tzten Gundermann an. Der ist\ngerade mal 43 geworden. Ich fand es jetzt mit Mitte 50 nicht zu fr\u00fch,\nehrlich gesagt. \n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Wie geht man so etwas an, eine eigene Biografie zu schreiben. Ich w\u00fcsste gar nicht, wo ich loslegen soll.<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/coloradio.org\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Gorleben2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1314\"\/><figcaption>Die Castor-Transporte haben im Wendland stets heftige Protestwellen ausgel\u00f6st. Die Proteste in Gorleben und Umgebung haben auch Yok stark bewegt und gepr\u00e4gt. Hier eine Aufnahme einer Barrikadenr\u00e4umung auf der Stra\u00dfe nach Gorleben im Jahr 1996 Foto: Father of Hendrike, Wikimedia Foundation (CC BY-SA 2.5) <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Yok: Ich bin\nchronologisch vorgegangen. Ich habe tats\u00e4chlich versucht, mich an\nmeine Kindheit zu erinnern, an meine Jugend. Ich bin da auf ganz\nviele Geschichten gesto\u00dfen, wo ich mit Autorit\u00e4ten Probleme hatte\nund habe dann auch ein bisschen herleiten k\u00f6nnen, warum sich das wie\nfortgesetzt hat. Ich bin dann in der Friedensbewegung gelandet und\nhabe da einen relativ guten \u00dcberblick noch, wann ich wo war, weil\nich damals vor 35 Jahren angefangen habe, Musik zu machen und\naufzutreten. Einerseits sind es die Orte, an denen ich musikalisch\nschon war, andererseits sind es die Orte, an denen ich politisch war\nund wo dann auch gro\u00dfe Events waren. Castor-Transport im Wendland\noder die erste Demo gegen Atomm\u00fclltransporte Ende der Siebziger bei\nmir da um die Ecke oder der IWF 1988. Da hast Du dann so Marker und\nan denen habe ich mich entlang gehangelt.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><strong>Ich m\u00f6chte tats\u00e4chlich auch Werbung machen f\u00fcr eine au\u00dferparlamentarische Linke .<\/strong><\/p><cite>Yok<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Wenn man ein Buch schreibt oder ein Lied schreibt, hat man ja auch immer Menschen vor Augen, f\u00fcr die man das macht. Wie war das bei Dir? Wen hattest Du vor Augen?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Yok: Ich hatte schon\ndie Szene, in der ich mich weitestgehend bewegt habe, vor Augen. Die\nhat sich auch ver\u00e4ndert. Im weitesten Sinne ist das eine\nemanzipatorische linke, undogmatische, sagen wir anarchische Szene.\nEs ist aber auch eine sehr politische und radikale Szene. Daf\u00fcr\nmache ich auch Werbung, denn ich bin nicht raus aus der ganzen\nGeschichte. Es hat sich sicherlich ganz sch\u00f6n ver\u00e4ndert von dem, wo\nich jetzt genau stehe. Aber ich m\u00f6chte tats\u00e4chlich auch Werbung\nmachen f\u00fcr eine au\u00dferparlamentarische Linke, die sich bem\u00fcht, an\nden Verh\u00e4ltnissen zu r\u00fctteln oder selbige zum Tanzen zu bringen. \n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Werfen wir mal einen Blick in Dein Buch. Welche Passagen bewegen und ber\u00fchren Dich selbst am meisten?  <\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Yok: Ganz ehrlich, das waren bis vor kurzem die Konflikte, die ich in das Buch mit rein geschrieben habe. Da gibt es einen sehr konkreten Konflikt, der sich in Dresden abgespielt hat. Aber dazu will ich hier beim Interview nicht mehr zu sagen. Da werde ich bei der Lesung auch tats\u00e4chlich etwas dazu sagen. Das sind Dinge, wo ich auch Szene-intern die eine oder andere Entt\u00e4uschung erlebt habe oder wahlweise auch mal irgendwie ein paar Dinger vor die Birne gekriegt habe. Das sind die emotional ber\u00fchrenden Sachen f\u00fcr mich. Aber nach drau\u00dfen gibt es auch eine Menge Sachen zu erz\u00e4hlen, wo Du irgendwie herum gerannt bist, Aktionen gemacht hast und Dich auf Demonstrationen bewegt hast und auch den einen oder anderen kleinen Erfolg hattest oder so.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"yok - official video \/ alles geht vorbei\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/AarNPhjIl-Y?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Sicher konnten Freundinnen und Freunde von Dir das Buch schon vorab lesen, bevor es im Ventil-Verlag erschienen ist. Hast Du da schon Feedback bekommen?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Yok: Es war ja jetzt\nschon ein halbes Jahr Zeit, das Buch zu lesen. Es ist ja jetzt ein\nhalbes Jahr drau\u00dfen. Ich habe es auch vor der Ver\u00f6ffentlichung\neinigen Freundinnen und Freunden angeboten zu lesen. Sagen wir mal so\neine Handvoll davon, also f\u00fcnf bis zehn haben das wahrgenommen und\ndas Manuskript gelesen, auch im Hinblick darauf, dass ich ja auch\nmein Umfeld beschreibe und teilweise auch mit Klarnamen und so\nweiter. Das war auch nicht konfliktfrei. Teilweise habe ich Sachen\nkorrigiert, denn wenn sich zwei Menschen erinnern, werden Sachen\nimmer ein bisschen \u201ewahrer\u201c. \n<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p> Ich habe mit einigen Leuten jetzt eine deutlich festere Bindung als vorher.   <\/p><cite>Yok<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Aber es sind daran jetzt keine Freundschaften zerbr\u00f6selt?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Yok: Nee, aber das\nBuch f\u00e4ngt damit an, dass wir gut daran tun, uns auch nochmal ein\nbisschen hinzusetzen, auch wenn es ein bisschen weh tut oder\nanstrengend ist. Das Buch hat genau so eine Einleitung, wo ich mit\neinem guten Freund am K\u00fcchentisch sitze und wir einen alten Konflikt\nrausholen, der hinten im Buch noch einmal beschrieben wird, wo wir\nkurz vor knapp waren, dass uns die Beziehung einfach den Bach runter\nrauscht. Aber es ist nicht passiert. Ich habe mit einigen Leuten\njetzt eine deutlich festere Bindung als vorher. \n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Ist dieses Buch vielleicht auch ein subjektives Spiegelbild der Linken hier, der letzten Jahrzehnte, in Deutschland und in Berlin?  <\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Yok: Ja, nat\u00fcrlich. Auf jeden Fall. Das kann es auch nur sein. Also, wenn ich andere Meinungen und Stimmungen dazu geholt habe und die auch beschrieben habe, so ist das nat\u00fcrlich extrem subjektiv gef\u00e4rbt, denn ich habe mich ja auch nur in einem bestimmten Spektrum bewegt. \u00dcber vier, f\u00fcnf Jahrzehnte riechst Du in vielen Punkten mal rein, aber vieles bleibt ja auch verborgen und nat\u00fcrlich kann ich nur von dem reden, was ich selber erlebt habe.  <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Wenn Du selber Musik h\u00f6rst, was h\u00f6rst Du da?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Yok: Ich habe immer\nnoch sehr viel Spa\u00df an allem, was sich halbwegs anarchisch auf die\nB\u00fchne stellt. Wenn ich jetzt spontan einen Bandnamen sagen sollte,\ndann w\u00fcrde ich sagen: Notgemeinschaft Peter Pan. Die kennt aber kaum\njemand. Das ist eine coole, kleine Punkrock-Formation. Die machen\nvern\u00fcnftige Ansagen. Die sind halbwegs reflektiert und die Musik\nmacht mir Spa\u00df. Es ist nat\u00fcrlich auch so, dass ich mich an den\nGr\u00f6\u00dfen der Szene freue, wobei ich das immer auch sehr kritisch und\nskeptisch begleite. Nennen wir einen Namen wie \u201eFeine Sahne\nFischfilet\u201c. Ich sage einfach mal, das sind gute Jungs, aber die\nhaben jetzt auch das eine oder andere Problemchen mit der\nMainstream-\u00d6ffentlichkeit und auch mit dem, wie sie da im Fokus\nstehen und auch wie sich da Monschi als S\u00e4nger da teilweise\npr\u00e4sentiert, wo alle ihre Geschichte dazu erz\u00e4hlen, wor\u00fcber ich\njetzt nicht l\u00e4stern oder herziehen will. Ich begleite das nur mit\nRespekt, weil sich das sehr antifaschistisch verortet. Aber ist\neigentlich nicht das, was mich im Kern total begeistert. Das sind\nimmer noch die kleinen und unbekannten Bands, die mal so vor 50\nLeuten rocken und die ich dann mal so zuf\u00e4llig entdecke. \n<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/coloradio.org\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Sonnenblumenhaus-in-Rostock-Lichtenhagen.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1312\"\/><figcaption>Das Sonnenblumenhaus in Rostock Lichtenhagen, errichtet als Arbeiterwohnheim, Schauplatz rechter Pogrome 1992. In Yoks Autonomografie spielt dieser Ort eine wichtige Rolle. Hier eine Aufnahme von 2019. Foto: Jenz Steiner<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Auf B\u00fchnen, auf denen Du fr\u00fcher standest oder h\u00e4ufiger standest, stehen ja jetzt auch so linke Rap-Leute. Kannst Du mit linkem Rap etwas anfangen?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Yok: Ja, klar. Ich\nhabe mit Lena (Stoehrfaktor, Anm. d. A.) zusammen gespielt. Wir\nkennen uns und wir m\u00f6gen und sch\u00e4tzen uns auch. Ich habe\nmittlerweile selber in meinem Programm ein paar Sachen, die ich mit\neinem Playback, mit ein paar Beats begleite, wo ich dann auch nicht\nmehr Quetsche spiele, sondern auch rappe, wenn man das so nennen\nm\u00f6chte. Ich kann damit sehr viel anfangen, wenn es gut gemacht ist\nund wenn es inhaltlich passt. Sookee ist da nat\u00fcrlich auch wieder\neine Liga h\u00f6her, da halte ich es schon tats\u00e4chlich wieder mit\njemandem wie Lena, weil die sehr bodenst\u00e4ndig ist. Das ist auch\nmeine Liga, mit einen anderen Genre halt. \n<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Yok Quetschenpaua - Scheiss-Rassisten\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/pHAt5PekKOQ?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Was m\u00f6chtest Du Deinen Leserinnen und Lesern und den G\u00e4sten der Lesung am Sonntag mit auf den Weg geben?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Yok: Erstmal, dass\ndie \u00fcberhaupt vorbei kommen. Ich kenne das Internationalistische\nZentrum \u00fcberhaupt noch nicht. Ich freue mich \u00fcber jeden und jede,\ndie kommt und ich glaube, dass der Abend halbwegs unterhaltsam wird.\nEr hat streckenweise sicherlich auch seine Tiefen und seine\nnachdenklichen Momente. Das ist eine Mischung aus allem und wer da\nBock drauf hat, soll nicht vorm Fernseher h\u00e4ngen bleiben und das\nGrand Slam of Darts Finale gucken, wie ich es normalerweise getan\nh\u00e4tte, sondern zur Lesung kommen. \n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sehr gerne. Dann,\nbis dann. \n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Ich sprach mit Yok Quetschenpaua, direkt aus seinem Taxi, in seinem Taxi. Am Sonntag, den 17.11., um 19 Uhr ist er im coloRadio Seminarraum. Eine Veranstaltung des Internationalistischen Zentrums IZ. Die Lesung unter dem Motto: Nichts bleibt \u2013 Die Quetschenpaua Autonomografie. Das Buch erschien im <a href=\"https:\/\/www.ventil-verlag.de\/titel\/1847\/nichts-bleibt\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Ventil Verlag (opens in a new tab)\">Ventil Verlag<\/a>. Danke f\u00fcr das Gespr\u00e4ch und viel Erfolg.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Yok kommt am Sonntag nach Dresden und liest aus seiner Autonomografie &#8211; in den R\u00e4umen von coloRadio Der Musiker und Taxifahrer Yok Quetschenpaua wollte mit dem Aufschreiben seines Lebens nicht mehr l\u00e4nger warten. Aus seiner im Ventil Verlag erschienenen Autonomografie &#8222;Nichts bleibt&#8220; Biografie liest er am Sonntag, 19 Uhr im coloRadio-Seminarraum. Das IZ Dresden organisiert die Veranstaltung. 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