coloRadio

Das freie Radio in Dresden auf 98,4 & 99,3

coloRadio header image 2

Bewegungsfreiheit

· --> 1 Kommentar

So 7. September 2008 19:00 bis 20:00

Internationale Gärten Dresden e.V.: Bewegungsfreiheit, das Magazin zu Flucht, Asyl und Migration

Diesmal haben wir 3 Themen. Der zweite Beitrag beschäftigt sich mit Frontex und mit der Abschaffung des Asylrechts in Deutschland vor 15 Jahren. Der 3. Beitrag nimmt den Zusammenhang von Klimawandel und Migration unter die Lupe.
Doch zuerst hören wir den kurzen Beitrag zum Flüchtlingsdrama in Südafrika. Immer wieder ist von gekenterten Flüchtlingsbooten vor den Küsten Europas zu hören. Dazu kommen erschütternde Berichte aus Südafrika, wo Flüchtlinge aus Simbabwe beschimpft, bestohlen, geschlagen oder misshandelt wurden. Besonders gravierend: Die Ausschreitungen in Südafrika gegen die Flüchtlinge aus Simbabwe, die aus Angst vor den Übergriffen ihres Diktators Robert Mugabe im Juni und Juli zu Tausenden ihr Land verlassen haben. Ein Beitrag von Mitte Juli von Radio Lora aus München.

Es folgt ein Beitrag unter dem Titel “Grenzenlos Juli 08″ zu “Was ist Frontex?” und “15 Jahre faktische Abschaffung des Asylrechts”. Eine Sendung von Radio bermuda.funk aus Mannheim.

Die Erderwärmung und alle weiteren klimatischen Veränderungen betreffen uns alle. Einige jedoch mehr als andere. Laut Greenpeace und NGO mussten schon 20 Millionen Menschen ihre Heimatregionen verlassen und umsiedeln. Welche regelungen und Asylrechte gelten denn für die Klimaflüchtlinge? Wann ist man ein solcher? Welchen Verpflichtungen müssen die Industrieländer, als Hauptverursacher des klimatischen Wandels, nachkommen? Ein Gespräch von Radio Corax aus Halle mit Karsten Schmid von Greenpeace.

Sendungen, die Dich auch interessieren könnten

1 Kommentar ↓

  • 1 Uwe // Sep 8, 2008 at 9:20

    Den Beitrag über Südafrika habe ich nicht gehört. Die Geschichte des Asylrechts und die faktische Abschaffung seit Anfang der 90er Jahre und die immer stärkere Bekämpfung von Flüchtlingen war eine gute Erinnerung. Zwar habe ich das Meiste schon irgendwo gehört, aber nur teilweise gemerkt. Das Wort Frontex las ich schon öfters, z.B. im Zusammenhang mit der aktuellen Unterschriftensammlung, Flüchtlinge nicht ertrinken zu lassen (”Jahr für Jahr Tausende Tote an Europas Grenzen. Stoppt das Sterben!”). Jetzt erhielt ich eine gute Zusammenfassung. Dies bestätigt auch die Aussage, dass Frontex relativ klein ist und eher organisiert und koordiniert. So wird auch der Zusammenhang mit den nationalen Küstenwachen klarer. Schließlich wurden wieder die Rolle der Industriestaaten und deren Wirtschaftssystem für die Fluchtursachen deutlich. Diese verursachen zwar die Flucht, sind aber nicht bereit, einen Beitrag zur Problemlösung zu leisten. Am Ende konnte zwar der falsche Eindruck entstehen, nur Greenpeace (und nicht auch Flüchtlingsorganisationen) beschäftigt sich mit dem Problem. Aber das war nur kurz und bei diesem Interview gerade noch akzeptabel.

Schreib was Du denkst: