„Die Idee war nahe liegend. Sie entwickelte sich auf Bauplätzen und Straßen …“ So beginnt das Radio-Feature, das der Arbeitskreis Regionalgeschichte gemeinsam mit der Redaktion International von Radio Flora produzierte. Es geht um die Geschichte des ersten hannoverschen Bürgerradios, das sich mit mehr als 200 ehrenamtlich arbeitenden RedakteurInnen zu einem der größten selbstverwalteten Betriebe in der Region Hannover entwickelte. Doch auch die Schwierigkeiten des basisdemokratisch organisierten Senders, die eigenen Ansprüche zu realisieren, werden nicht verschwiegen. Zur Geschichte des „Phänomens Flora“, dessen Lizenz im März 2009 auslaufen wird, gehört auch die Kampagne, die Landesmedienanstalt und interessierte Kreise ab April 2006 starteten, um das hannoversche Bürgerradio als kritische Stimme zum Schweigen zu bringen und auf Kommerzfunkniveau zu trimmen.
Hubert Brieden ist Autor von Büchern zur Geschichte der Region Hannover und von Kriminalromanen, arbeitet seit 1999 in der Redaktion International von Radio Flora und wurde für das Radiofeature „Dünnes Eis – alltäglicher Antisemitismus in einer westdeutschen Kleinstadt“ mit dem Alternativen Medienpreis“ ausgezeichnet.
Die Textversion des Radio-Features ist ab Mittwoch den 9. Juli 2008 im Internet nachzulesen unter: www.ak-regionalgeschichte.de

1 Kommentar ↓
1 Uwe // Aug 5, 2008 at 7:46
Vielen Dank für die Berichte über die Auseinandersetzungen beim Radio Flora. Sie zeigen auf, welche Bedrohungen es für freie Radios und für Initiativen von unten allgemein gibt und wie bestimmte Herrschaftsmechanismen funktionieren.
Uwe
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