Im Februar wurde in der Schweiz eine Studie veröffentlicht, wonach gut behandelte HIV-Infizierte, die unter der Nachweisgrenze liegen, nicht mehr oder kaum infektiös sind. Diese Nachricht fand in deutschen Medien kaum Beachtung, das Robert-Koch-Institut, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) und die Deutsche AIDS-Hilfe (DAH) revidierten die Aussage der Eidgenössischen Kommission für AIDS-Fragen nur wenige Tage später und erklärten, dass diese Aussagen in Deuschland nur für heterosexuellen Vaginalverkehr gelten. Zeitgleich wurde die Kampagne der DAH “Ich weiß was ich tu”, welche bereits im März anlaufen sollte, vom Geldgeber Bundesgesundheitsministerium auf unbestimmte Zeit verschoben.
In den vier Beiträgen geht es unter anderem um die Widersprüchlichkeit veröffentlichter medizinischer Erkenntnisse und deren Relevanz für HIV-Infizierte und neue Präventionsstrategien.
HIV - Neue Präventionsstrategien
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Mi 25. Juni 2008 22:19 bis 23:00
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