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	<title>coloRadio &#187; Über uns</title>
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	<description>Das freie Radio in Dresden auf 98,4 &#38; 99,3</description>
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		<title>Gossips Radio</title>
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		<pubDate>Sun, 17 May 2009 07:50:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gossip</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kulturredaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Programm]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Über uns]]></category>

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		<description><![CDATA[[ Mo 18. Mai 2009; 22:00 bis 23:00. 22:00 bis 23:00. ] <div class="ec3_schedule">Mo 18. Mai 2009 22:00 bis 23:00 <br /> 22:00 bis 23:00 <br /></div><p>Alles Neu macht der Mai.</p>
<p>Neue Lieder.</p>
<p>Musik von Current 93 bis Soap&#38;Skin, von Zola Jesus bis P.J. Harvey</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="ec3_schedule">Mo 18. Mai 2009 22:00 bis 23:00 <br> 22:00 bis 23:00 <br></div><p>Alles Neu macht der Mai.</p>
<p>Neue Lieder.</p>
<p>Musik von Current 93 bis Soap&amp;Skin, von Zola Jesus bis P.J. Harvey</p>
]]></content:encoded>
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		<title>BRN coloRadio Livestudio</title>
		<link>http://coloradio.org/site/2008/06/brn-coloradio-livestudio/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 16:35:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Falschgold</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img class="alignright" style="float: right;" src="http://coloradio.org/site/wp-content/uploads/brn2s.jpg" alt="" width="300" height="225" />Auch 2008 gibt&#8217;s Radio zum Ankucken auf der BRN &#8211; coloRadio hat sein Livestudio diesmal auf dem Parkplatz rechts neben der Scheune aufgebaut, genauer <a href="http://maps.google.de/maps/ms?f=q&#38;hl=en&#38;geocode=&#38;ie=UTF8&#38;msa=0&#38;ll=51.066563,13.751278&#38;spn=0.012433,0.026565&#38;z=15&#38;msid=108632739709663627292.00044f8ebf8fcbcdc2635" target="_blank">hier</a>. Sobald wir eines haben, posten wir ein Photo des Studio&#8217;s, bis dahin erst&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" style="float: right;" src="http://coloradio.org/site/wp-content/uploads/brn2s.jpg" alt="" width="300" height="225" />Auch 2008 gibt&#8217;s Radio zum Ankucken auf der BRN &#8211; coloRadio hat sein Livestudio diesmal auf dem Parkplatz rechts neben der Scheune aufgebaut, genauer <a href="http://maps.google.de/maps/ms?f=q&amp;hl=en&amp;geocode=&amp;ie=UTF8&amp;msa=0&amp;ll=51.066563,13.751278&amp;spn=0.012433,0.026565&amp;z=15&amp;msid=108632739709663627292.00044f8ebf8fcbcdc2635" target="_blank">hier</a>. Sobald wir eines haben, posten wir ein Photo des Studio&#8217;s, bis dahin erst mal eines, das immer passt.</p>
<p>Was an den zwei Tagen ueber den Sender geht ist der Umstaende halber noch ein Eckchen spontaner und freier als beim coloRadio ueblich, als Anhaltspunkt schaut Euch hier das vorlaeufige Programm vom <a href="http://coloradio.org/site/?m=20080614&amp;cat=3">Samstag</a> und vom <a href="http://coloradio.org/site/?m=20080615&amp;cat=3">Sonntag</a> an.</p>
<p>Kommt vorbei, kuckt zu oder werdet gleich selbst aktiv bei uns im coloRadio Livestudio auf der BRN! Un wenn Ihr es am BRN-Wochenende nicht zu uns schafft, dann klemmt euch unseren Flyer an den Spiegel und vielleicht habt ihr ja spaeter mal Lust <!--intlink id="404" type="post" text="selbst On Air zu gehen"-->.</p>
Note: There is a file embedded within this post, please visit this post to download the file.
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		<title>Radiomachen</title>
		<link>http://coloradio.org/site/2008/06/radiomachen/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 12:56:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Falschgold</dc:creator>
				<category><![CDATA[Über uns]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://coloradio.org/site/?p=404</guid>
		<description><![CDATA[<p><img class="alignright" style="float: right;" src="http://coloradio.org/site/wp-content/uploads/radio2.jpeg" alt="" />Wenn Du bei coloRadio senden möchtest, ist das eine unkomplizierte, unbürokratische und vor allem freundliche Angelegenheit.<br />
Zunächst, technisch kannst Du bei uns folgende Dinge tun:</p>
<ul>
<li> Ein Livesendung aus dem Studio fahren, dazu steht Dir folgendes zur Verfügung:</li></ul><p>&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" style="float: right;" src="http://coloradio.org/site/wp-content/uploads/radio2.jpeg" alt="" />Wenn Du bei coloRadio senden möchtest, ist das eine unkomplizierte, unbürokratische und vor allem freundliche Angelegenheit.<br />
Zunächst, technisch kannst Du bei uns folgende Dinge tun:</p>
<ul>
<li> Ein Livesendung aus dem Studio fahren, dazu steht Dir folgendes zur Verfügung:
<ul>
<li>3 Mikros</li>
<li>2 CD-Player</li>
<li>MD-Player</li>
<li>Kasettendecks</li>
<li>2 Turntables</li>
<li>2 Telefonleitungen</li>
<li>Skypeanschluss</li>
<li>PC für mp3s</li>
<li>..und Platz für 2, 3 Leute mit Gitarre ist auch, wie z.B. bei der <!--intlink id="348" type="post" text="Regionalhitpolonaise"--> zu hören ist.</li>
</ul>
</li>
</ul>
<ul>
<li>Oder Du kannst Sendungen vorproduzieren, da steht Dir prinzipiell das gleiche Equipment zur Verfügung. Wir haben dafür ein extra Studio sowie einen kleineren Schneideplatz für die Kreativität zwischendurch. Zusätzlich kannst Du dir transportable Aufnahmetechnik für Interviews und Mitschnitte vor Ort ausleihen.</li>
</ul>
<p><img class="alignright" style="float: right;" src="http://coloradio.org/site/wp-content/uploads/radio1.jpeg" alt="" />Inhaltlich bist du an die <!--intlink id="8" type="post" text="Grundsaetze "-->unseres Radios gebunden, ansonsten kannst Du Deiner Phantasie freien Lauf lassen.</p>
<p>Wenn Du eine Idee im Kopf hast, ein Konzept oder eine fertig produzierte Sendung, gehe auf unsere <!--intlink id="151" type="post" text="Terminseite"--> und suche Dir die Redaktionsgruppensitzungen raus, in die Deine Sendung am besten passt. Diese &#8220;Sitzungen&#8221; sind keine starren Angelegenheiten mit Rednerliste und Beifall, es sitzen ein paar freundliche Leute beieinander und überlegen sich den Sendeplan für den nächsten Monat. Dort stellst Du dein Konzept vor und erhältst im Gegenzug dafür Tips und Hilfe. Danach gehst Du zu einer Studio- und Radioeinführung (die gibt es jeden Mittwoch von 17:00 bis 19:00 Uhr). Wenn benötigt, findet sich dann jemand, der Dir mit der Technik hilft und ein paar Tage später hast Du deine erste Show im Radio.</p>
<p>Das alles kostet Dich kein Geld, Du musst, wenn Du bei uns sendest, lediglich ab und an Studiodienst machen, &#8220;Tageskoordination&#8221; genannt, damit der Laden läuft. Aber vielleicht kannst Du auch mehr für uns, und damit auch für Dich, tun. Der eine kann Computer, die andere kann Flyer gestalten und ein dritter hat <em>die</em> Radiostimme und liest <!--intlink id="370" type="post" text="fuer andere Sendungen Texte"--> ein.</p>
<p>Melde Dich bei uns, per <a href="http://coloradio.org/site/schreib-uns">Mail,</a> per <a href="http://coloradio.org/site/about">Telefon</a> oder <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=jordanstr.+5,+dresden&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=11.587809,27.246094&amp;ie=UTF8&amp;ll=51.070446,13.749433&amp;spn=0.011326,0.026608&amp;z=15" target="_blank">schau mal vorbei</a>, ab 14:00 Uhr ist immer jemand da, am Wochenende schon ab 12:00 Uhr.</p>
<p>Bis dahin,</p>
<p>die Leute vom coloRadio.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Eine Prise coloRadio</title>
		<link>http://coloradio.org/site/2008/05/eine-prise-coloradio/</link>
		<comments>http://coloradio.org/site/2008/05/eine-prise-coloradio/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 May 2008 08:27:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Falschgold</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://flocksmart.de/site/?p=153</guid>
		<description><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-154" title="turntable" src="http://flocksmart.de/site/wp-content/uploads/2008/05/turntable.jpeg" alt="" width="150" height="113" />Ihr wollt gerne bei uns Radiomachen und wisst nicht genau, was euch erwartet?</p>
<p>Dann atmet mal tief durch und holt euch eine Prise coloRadio.</p>
<p>Speziell für alle neuen SendungsmacherInnen wollen wir euch dort erklären, was freies Radio von einem Ausbildungskanal&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-154" title="turntable" src="http://flocksmart.de/site/wp-content/uploads/2008/05/turntable.jpeg" alt="" width="150" height="113" />Ihr wollt gerne bei uns Radiomachen und wisst nicht genau, was euch erwartet?</p>
<p>Dann atmet mal tief durch und holt euch eine Prise coloRadio.</p>
<p>Speziell für alle neuen SendungsmacherInnen wollen wir euch dort erklären, was freies Radio von einem Ausbildungskanal unterscheidet, wer bei uns im Verein was zu sagen hat und wie ihr an eure Sendungstermine kommt. Nebenbei erfahrt ihr auch, warum bei uns keine Hobby-DJs auflegen und was wir unter Gegenöffentlichkeit verstehen.</p>
<p>Kommt vorbei, macht euch schlau, öffnet eure Köpfe für eine Prise coloRadio.</p>
<p>Der nächste Termin <!--intlink id="73" type="category" text="hier"-->.</p>
<p>Der Ort: Jordanstr. 5, Hinterhaus</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Der Hammer fällt..</title>
		<link>http://coloradio.org/site/2008/04/der-hammer-faellt/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 20:48:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Falschgold</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://flocksmart.de/site/?p=146</guid>
		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.sledgehammeronline.com/"><img class="alignright size-full wp-image-147" src="http://flocksmart.de/site/wp-content/uploads/2008/04/sledgehammer.jpeg" alt="Der Hammer" width="133" height="91" /></a>..nicht nur, da wir den 1. Mai schreiben. Wir hier bei coloRadio haben es tatsächlich geschafft, zum 49 Wochenstundenprogramm die  Website ins Netz zu stellen, die</p>
<ul>
<li>Euch das (fast) vollständige Programm liefert</li>
<li>Euch die Möglichkeit gibt, zu jeder Sendung</li></ul><p>&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sledgehammeronline.com/"><img class="alignright size-full wp-image-147" src="http://flocksmart.de/site/wp-content/uploads/2008/04/sledgehammer.jpeg" alt="Der Hammer" width="133" height="91" /></a>..nicht nur, da wir den 1. Mai schreiben. Wir hier bei coloRadio haben es tatsächlich geschafft, zum 49 Wochenstundenprogramm die  Website ins Netz zu stellen, die</p>
<ul>
<li>Euch das (fast) vollständige Programm liefert</li>
<li>Euch die Möglichkeit gibt, zu jeder Sendung Eure Stimme zu erheben (schaut unterhalb der Sendungseinträge nach dem Feld &#8220;Kommentar&#8221;)</li>
<li>Euch für Sendungen interessieren möchte, die Ihr noch gar nicht auf dem Radar hattet (auf den Seiten der einzelnen Sendungen findet Ihr die Rubrik &#8220;Sendungen, die Dich interessieren könnten&#8221;)</li>
<li>Euch &#8211; egal wo Ihr seid &#8211; coloRadio hören lässt (Klickt einfach rechts oben auf der Website auf den integrierten Player.)</li>
</ul>
<p>Was noch kommen kann:</p>
<ul>
<li>ein Archiv ausgewählter Sendungen zum Hören und Downloaden</li>
<li>ein Podcast</li>
<li>Erinnerungen an Sendungen per Email</li>
</ul>
<p>Haben wir was vergessen? Schreibt Wünsche und Ideen einfach 20 Pixel tiefer in den Kommentarbereich..</p>
<p>Viel Spass, Euer coloRadio!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>coloRadio &#8211; Finanzierung</title>
		<link>http://coloradio.org/site/2008/04/coloradio-finanzierung/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 16:43:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Falschgold</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Woher nehmen die nur das Geld?</p>
<p>Freies Radio beruht zuallererst darauf, dass alle Beteiligten für das Radio arbeiten, ohne dafür bezahlt zu werden. Das sieht auf den ersten Blick aus, als würde die Macherinnen von Freiem Radio alle ein unglaubliches&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Woher nehmen die nur das Geld?</p>
<p>Freies Radio beruht zuallererst darauf, dass alle Beteiligten für das Radio arbeiten, ohne dafür bezahlt zu werden. Das sieht auf den ersten Blick aus, als würde die Macherinnen von Freiem Radio alle ein unglaubliches Opfer bringen. Schaut man jedoch genauer hin, so sieht man, dass diese unentgeltliche Arbeit das Radio einerseits unabhängig von einzunehmenden Geldern macht. Andererseits ermöglicht das aber auch ein besseres Programm. Wird niemand bezahlt, so ist die einzige Motivation, eine Sendung oder einen Beitrag zu machen die, das man das Thema so wichtig findet, dass man sich unbezahlt an die Arbeit macht. Ein hervorragender Filter.</p>
<p>Trotzdem braucht so ein Radio aber auch ein wenig Geld, schließlich wollen Sender, Technik und Miete bezahlt werden. Dazu kommen dann Kosten für alles, was ein Büro so braucht, wie Telefon, Papier etc.</p>
<p>Finanzieren kann sich ein Freies Radio fast nur von Spenden und Beiträgen der aktiven Hörerinnen und Macherinnen. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten. Neben Mitgliedern des Trägervereins eines freien Radios gibt es auch Leute, die mit einer alternativen Rundfunkgebühr das Radio regelmäßig unterstützen. Außerdem wird das freie Radio Konzerte veranstalten und Kassetten und CDs mit Sendungen verkaufen, um sich finanzieren zu können.</p>
<p>Wie man sieht, wird es eine ziemliche Herausforderung, monatlich genug Geld auftreiben zu können, um ein freies Radio in Dresden jeden Tag 24 Stunden lang betreiben zu können. Allerdings funktioniert das in vielen anderen Städten auch. Warum sollte sich in Dresden nicht das wenige benötigte Geld für einen unabhängigen Radiosender auftreiben lassen?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>coloRadio &#8211; Geschichte</title>
		<link>http://coloradio.org/site/2008/04/coloradio-geschichte/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Apr 2008 13:01:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Über uns]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Geschichte der freien Radios</p>
<p>Die Geschichte der Freien Radios in (zunächst) Westeuropa ist auch eine Geschichte darüber, welchen Platz Freies Radio in der kapitalistischen Gesellschaft hat. Wollte man sehr stark verallgemeinern, dann könnte man zwischen zwei Polen der Diskussion unterscheiden:&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geschichte der freien Radios</p>
<p>Die Geschichte der Freien Radios in (zunächst) Westeuropa ist auch eine Geschichte darüber, welchen Platz Freies Radio in der kapitalistischen Gesellschaft hat. Wollte man sehr stark verallgemeinern, dann könnte man zwischen zwei Polen der Diskussion unterscheiden: Auf der einen Seite diejenigen, die im Freien Radio ein Mittel zur Korrektur des bürgerlichen Medienbetriebs sehen. Von dieser Position aus sind Freie Radios Medien der Gegenöffentlichkeit. In ihnen werden die Medien der Herrschenden (öffentlich-rechtlich und privat-kommerziell) mit ihrer klassen- und interessengebundenen Darstellung der Welt korrigiert und ergänzt. Den anderen Pol in dieser Diskussion bilden diejenigen, die die Abnabelung des Radios von seinen Hörerinnen fordern. Freie Radios müssten demnach autonome Sender sein, die sich gerade nicht auf die Bedürfnisse der &#8220;Hörerinnen&#8221; beziehen, da es diese zum einen kaum gibt &#8211; was es gibt sind viele Hörerinnen mit unterschiedlichen Bedürfnissen, die Konstruktion &#8220;des Hörers&#8221; ist demnach nur eine Fiktion des Radiomachers zur Durchsetzung seiner Absicht &#8211; und zum anderen die Trennung zwischen Hörenden und Machenden zementiert statt aufgeweicht wird.</p>
<p>Als die Freien Radios in der alten Bundesrepublik entstanden, da waren sie vor allem Ausdruck eines Bedürfnisses nach selbstbestimmten Medien. Einer der ersten bundesdeutschen politischen Piratensender war 1975 der sogenannte Piratensender Unfreies Westberlin, dessen Ziel erklärtermaßen darin bestand, &#8220;unterdrückte oder verfälschte Nachrichten&#8221; zu verbreiten. Freie Radios in den 70er und 80er Jahren wollten Medien der Gegenöffentlichkeit sein. Sie wollten also unterdrückter Nachrichten verbreiten, solche Meldungen, die in den öffentlich-rechtlichen Medien und in Zeitungen nicht zu lesen oder zu hören waren.</p>
<p>Dies ist auch nicht weiter verwunderlich, schaut man sich die gesellschaftlichen Bedingungen an, unter denen Freie Radios in der Bundesrepublik entstanden sind. Ab Mitte der siebziger Jahre intensivierte sich in Westdeutschland die Diskussion um die Einführung des privaten Rundfunks. Immer mehr wurde klar, dass es keinen Weg vorbei an der Nutzung von Hörfunk und Fernsehen durch privat-kommerzielle Betreiber geben würde. Damit wurde zum einen die Selbstverständlichkeit aufgebrochen, mit der die öffentlich-rechtliche Organisationsform als einzig mögliche Organisationsform von Rundfunk gesehen wurde. Zum anderen wurde aber auch die Frage gestellt, wer denn die ökonomische Kontrolle über die Sender ausübe. Das öffentlich-rechtliche Rundfunksystem, das lange Zeit kaum kritisiert wurde, stand plötzlich zur Disposition. Alternativen wurden überhaupt erst einmal denkbar.</p>
<p>Im Gefolge der Rebellion von 1968 waren neue soziale Bewegungen entstanden, die zunehmend erstarkten. Genannt seien hier die Anti-AKW-Bewegung, die Hausbesetzerbewegung und die Friedensbewegung. Sie alle kamen aber in den öffentlich-rechtlichen Sendern entweder gar nicht vor oder fühlten sich in ihren Anliegen ignoriert, verzerrt oder falsch dargestellt (vgl. Network Medien-Cooperative, 1983: 110). Aus dieser Frustration hatte sich seit Mitte der siebziger Jahre dann auch eine alternative Medienpraxis herausgebildet. In vielen Städten entstanden alternative Stadtzeitungen, Videogruppen und Medienwerkstätten, deren Anspruch es war, der vorgeblich objektiven Berichterstattung der bürgerlichen Medien eine engagierte, auf eigener Betroffenheit beruhende Berichterstattung entgegenzusetzen und die versuchten, das Konzept der Gegenöffentlichkeit umzusetzen.</p>
<p>Bereits seit 1975 gab es in Italien die ersten radios libres, die einen großen Eindruck auf die westdeutsche Linke machten. Bedeutsam für die Wahrnehmung der italienischen freien Sender in Westdeutschland waren vor allem Radio Alice in Bologna und Radio Popolare Milano. Diese Sender füllten das Radio nicht (nur) mit anderen Inhalten, sie brachen sehr weitgehend mit den Prinzipien, wie bis dahin Radio gemacht wurde. Wichtigste Ziele dieser Radios waren dabei (vgl. FRED, 1977, Le Paige, 1977 und Ruoff, 1978): die kollektive Produktion der Sendungen und die Selbstorganisation des Senders, der freie Zugang für Betroffene zum Radio und die Unvermitteltheit der Kommunikation. Erfahrungen konnten so in Italien mit der konkreten Organisation des Hörers als Lieferanten des Radios gemacht werden. Voraussetzung für diese Beteiligung war aber, dass es soziale Auseinandersetzungen in Italien gab, die einen Bedarf nach (auch medialer) Kommunikation erzeugten.</p>
<p>Diese Erfahrungen wurden zwar theoretisch reflektiert, jedoch kaum praktisch auf bundesdeutsche Verhältnisse übertragen. Für die Praxis westdeutscher freier Radios wurden vielmehr die kritischen Medientheorien von Bertolt Brecht (1932/1975) und Walter Benjamin (1934/1966), Hans Magnus Enzensberger (1970/1997) sowie Oskar Negt und Alexander Kluge (1972) wichtig. Während Brecht und Benjamin einen Weg aufzeigten, wie sich das Medium (so bei Brecht) beziehungsweise der Autor (so bei Benjamin) zu verändern hätten, versuchte insbesondere Enzensberger, das Medium durch Unterwanderung zu verändern. Negt &amp; Kluge setzten auf die Produktion einer proletarischen Öffentlichkeit. Allerdings blieben die westdeutschen Intellektuellen Enzensberger, Negt und Kluge noch hinter den politischen Einsichten von Brecht und Benjamin zurück. Insbesondere die kritische Medientheorie von Enzensberger zeichnet sich durch eine sehr große Nähe zu den bestehenden Medien aus, bricht mit den bürgerlichen Medien wie mit der kapitalistischen Gesellschaft vielleicht rhetorisch, jedoch nicht grundsätzlich. Enzensberger, und Negt / Kluge wollten die bürgerlichen Medien umgestalten oder einem emanzipatorischerem Gebrauch zuführen.</p>
<p>In der Sendepraxis orientierten sich die existierenden Freien Radios meist am Konzept der Gegenöffentlichkeit. Vorrangig in den 90er Jahren ist das jedoch immer mehr in die Kritik gekommen und war immer weniger für die Praxis freier Radios handlungsleitend. Das Konzept der Gegenöffentlichkeit orientiere sich an den bürgerlichen Medien, würde dessen Inhalte nur spiegeln, kritisiert zum Beispiel die Amsterdamer Autorengruppe Bilwet um Geert Lovink. &#8220;Das Ziel bestand in Korrektur und Ergänzung.&#8221; Sie nennen die Medien der Gegenöffentlichkeit die alternativen Medien. (vgl. Agentur Bilwet, 1993: 44-45). Im Unterschied dazu lösten sich die eigenen Medien von den bürgerlichen Medien. Sie glaubten nicht mehr daran, so die Agentur Bilwet, dass die Leute nur die Wahrheit gesagt bekommen müssten, damit sie anfangen könnten zu handeln. Sie nähmen sich das Recht zu senden, ohne sich an den bürgerlichen Medien zu orientieren und diese ständig korrigieren zu wollen.</p>
<p>In ihrer Auseinandersetzung mit der Praxis von Radio Alice in Bologna verwirft auch Katja Diefenbach das Modell der Gegenöffentlichkeit, da es sich auf die Inhalte von Kommunikation konzentriere und es in diesem Modell darum gehe, richtigere, wahrere Informationen zu verbreiten (Diefenbach, 1998: 66). Die Form des Gesagten sei aber genauso wichtig wie die Botschaft, da die Sprache selbst nicht nur ein Mittel, sondern &#8220;Machtformation&#8221; sei (1998: 68). Radio Alice habe drei wichtige Debatten eingeführt. Erstens die Debatte um das Radio als Sender der Bewegung, in dem die Akteure selbst zu Wort kommen (1998: 71). Zweitens die Debatte um Sprache als Praxis, also um die praktische Bedeutung dessen, wie im Radio gesprochen wird (1998: 72). Und drittens die Debatte um die Informatisierung der Gesellschaft als kapitalistischen Prozess, in dem Information zur Ware wird (1998: 79). Marcel Stötzler geht in seiner Analyse des Sprachgebrauchs im Freien Radio von der Unterscheidung Humboldts zwischen einem Geschäftsgebrauch der Sprache, in dem Sprache als Zeichen gebraucht wird, und einem rednerischen Gebrauch der Sprache, in dem sie eine Sprache des Verstandes und des Gefühls ist, aus (Stötzler, 1998: 7). Der rednerische Gebrauch der Sprache sei die Sprache des Feierabends und der befreiten Zeit und müsse daher auch die Sprache des Freien Radios sein. Nur ein ungenauer Sprachgebrauch böte die Möglichkeit der Subversion und zur Abweichung. Daraus ergeben sich für Stötzler folgende Schlussfolgerungen für die Praxis Freier Radios (1998: 8):</p>
<p>Medienpraxis ist eine Dimension gesellschaftlicher Praxis und muss sich daher fragen, welchen Beitrag sie zur Überwindung des Kapitalismus leisten kann. Die Stärke Freier Radios besteht darin, dass sie Knotenpunkte zwischen linken Praktiken sind. Daraus entstehe eine Praxis, deren Qualität ihre subversive und produktive Unschärfe ist. Freies Radio sei daher im Humboldtschen Sinne &#8220;der Sonntag des Sprechens.&#8221;</p>
<p>Zusammenfassend lässt sich aus diesen Überlegungen ableiten, worin das emanzipatorische Potential Freier Radios vor allem bestehen könnte: Zum ersten bietet Freies Radio die Möglichkeit zur Entzauberung des Mediums Hörfunk. Indem Freies Radio vorführt, dass jede Radio machen kann, dass jeder ein Experte des Alltags ist, nimmt es dem Radio in seiner herkömmlichen Form die Aura des allwissenden, immer Recht habenden Mediums. Zudem zeigt Freies Radio, wie Radio gemacht wird und entblößt damit seine Techniken, auch die der Manipulation und Verzerrung: Freies Radio kann den Akteuren das Wort geben und durch die Einbeziehung der Hörer Debatten initiieren. Über Ereignisse wird nicht aus einem anderen Blickwinkel berichtet, sondern es wird darüber von denjenigen berichtet, die Akteure dieser Ereignisse sind. Freies Radio ist kein Stellvertreter gesellschaftlicher Kräfte, sondern es erteilt diesen Kräften selbst das Wort. Es ist nicht wichtig, über eine Arbeitslosendemonstration zu berichten, viel wichtiger ist es, dass die Arbeitslosen selbst dies tun. Eine solche Praxis hat zur Konsequenz, dass auch die Sprache des freien Radios sich grundsätzlich von der anderer Radios unterscheidet.</p>
<p>Die Sprache des freien Radios ist die Sprache des Alltags, nicht die Sprache des Geschäftsgebrauchs. Während letztere darauf angewiesen ist, ihren Gegenstand möglichst genau und eindeutig zu bezeichnen, keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, lebt ein freies Radio gerade von einem ungenauen Sprachgebrauch, der das Nicht-Ganz-Verstehen und das Missverständnis einkalkuliert. Erst dies ermöglicht eine produktive Auseinandersetzung mit den Inhalten des freien Radios. So sendet ein freies Radio keine abgeschlossenen Botschaften, sondern Anstöße für eine Auseinandersetzung, die weitergeführt werden muss. So erledigt sich dann auch die Debatte um die Objektivität oder Subjektivität eines freien Radios. Freies Radio ist gnadenlos subjektiv. Aber nicht subjektiv im Sinne einer redaktionellen Linie, sondern immer wieder subjektiv einen anderen Standpunkt einnehmend, je nachdem, wer gerade spricht. Diese Subjektivität wird vor den Hörenden nicht verschleiert. Sie ermöglicht ihr bzw. ihm gerade, sich mit den Positionen der Sendenden auseinander zu setzen.</p>
<p>Freies Radio bietet also keinen alternativen Journalismus an, der den Hörenden zwar sagt, was richtig und was falsch ist, nur eben anders als die anderen Radiosender. Freies Radio macht gar keinen Journalismus. Es verändert hingegen grundsätzlich das Verhältnis zwischen Hörerinnen und Macherinnen. Ein Freies Radio ermöglicht einen Zugriff der Hörer auf das Medium selber. Erstens, indem die Hörerinnen prinzipiell jederzeit zu Macherinnen werden können. Zweitens, indem die Rückkopplung der Hörer in die Sendungen eingeplant ist. Und drittens, indem das Radio selbst in der Verfügungsgewalt von Macherinnen und Hörerinnen liegt.</p>
<p>Was nützen diese theoretischen Überlegungen in der alltäglichen Praxis Freier Radios? Vergleicht man diese Überlegungen mit Untersuchungen der Praxis Freier Radios heute (vgl. zum Folgenden im Detail Pinseler, 2001), so kann man feststellen, dass Freie Radios zu einem schlechteren Teil Machtstrukturen in ihren Sendungen reproduzieren. Dies geschieht etwa in den zumindest bei bundesdeutschen Freien Radios weitverbreiteten klassischen Interviews. Zum anderen ermöglichen sie aber eben auch ein Sprechen im Radio, das zumindest ansatzweise eine Gleichberechtigung der an einer Radiosendung Beteiligten zustande zu bringen in der Lage ist. Wenn die Chance Freier Radios heute darin besteht, dass in ihnen das Unsagbare sagbar ist, dass sie zum Knotenpunkt verschiedener linker Praxen werden können, dass sie den Menschen Macht über Kommunikationsprozesse geben können, dann muss eine Form des Sprechens im Radio aktiv gefördert werden, die dies auch ermöglicht. Das heißt: die bessere Radiomacherin ist nicht diejenige, die das Thema am besten rüberbringt, sondern diejenige, die die an einem Thema Interessierten zusammen und dazu bringt, gemeinsam eine Sendung zu machen, über das Thema im Radio zu diskutieren und andere in dieses Gespräch mit einzubeziehen.</p>
<p>Daher muss ein Freies Radio seine Aktivistinnen Freier Radios dazu befähigen, nicht vordergründig selbst bessere Sendungen zu machen, sondern anderen das Mikrofon aufzudrängeln, die Personen ins Radio zu holen, die aktuell etwas zu sagen haben oder etwas bewegen wollen. Schon 1977 schrieb die FRED, die italienische Vereinigung demokratischer Radiosender dazu:</p>
<p>&#8220;Es ist nicht wichtig zu berichten, daß in der Soundso-Schule das Direktorzimmer besetzt gehalten wird; sondern wichtig ist, daß die Schüler, die die Aktion durchführen, es selbst sagen und sich beim Sprechen gleichzeitig über den Sender hören.&#8221; (1977:141). Diese Praxis müssen wir ausbauen. Andere Themen sind inzwischen auch in anderen, bürgerlichen Medien eingebunden und werden so häufig ihres letzten gesellschaftskritischen Potentials beraubt. Dieses gesellschaftskritische Potential können die Freien Radios ihnen nur zurückgeben, wenn sie den Menschen ihre Sprache auch im Radio zurückgeben. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Aktivistinnen Freier Radios ein Sprechen im Radio aktiv befördern, dass Beteiligung ermöglicht und herausfordert.</p>
<p>Literatur (Hinweis: Eine ausführliche, kommentierte und aktualisierte Literaturliste findet sich unter www.freie-radios.de)</p>
<p>Agentur Bilwet (1993): Medien Archiv. Bensheim &amp; Düsseldorf.</p>
<p>Benjamin, Walter (1966): Der Autor als Produzent, in: ders.: Versuche über Brecht. Frankfurt am Main, S. 101-119.</p>
<p>Brecht, Bertolt (1975): Der Rundfunk als Kommunikationsapparat, in: ders.: Gesammelte Werke, Bd. 18. Frankfurt am Main, S. 127- 134.</p>
<p>Diefenbach, Katja (1998): Die Liebe zu den sprechenden Mikromedien. 5-Minuten-Radiotheorie der Bewegung, in: klipp &amp; klang Radiokurse (Hrsg.): kurze Welle &#8212; lange Leitung. Zürich, S. 63-79.</p>
<p>Enzensberger, Hans Magnus (1997): Baukasten zu einer Theorie der Medien. München.</p>
<p>FRED &#8211; Federazione Radio Emittenti Democratiche (1977): Thesen zur Theorie und Praxis der demokratischen Sender. Diskussionspapier der FRED zum nationalen Kongreß, Mai &#8216;77, Rom (Auszüge), in: alternative, 20. Jg., H. 114/115, S. 141-143.</p>
<p>klipp &amp; klang Radiokurse (1998) (Hrsg.): Kurze Welle &#8211; lange Leitung. Texte zur Radioarbeit. Zürich</p>
<p>Le Paige, Hugues (1977): Die &#8220;Freien Sender&#8221; in Italien. Wer spricht für wen?, in: alternative, 20. Jg., H. 114/115, S. 130- 135.</p>
<p>Negt, Oskar &amp; Alexander Kluge (1972): Öffentlichkeit und Erfahrung. Zur Organisationsanalyse von bürgerlicher und proletarischer Öffentlichkeit. Frankfurt am Main.</p>
<p>Network Medien-Cooperative &amp; Freundeskreis Freie Radios Münster (Hrsg.) (1983): Frequenzbesetzer. Arbeitsbuch für ein anderes Radio. Reinbek.</p>
<p>Pinseler, Jan (2001): Sprechen im freien Radio. Eine Fallanalyse zu Möglichkeiten alternativen Hörfunks, in: Medien &amp; Kommunikationswissenschaft, 49. Jg., H. 3, S. 369-383.</p>
<p>Ruoff, Robert (1978): &#8220;&#8230;und da haben die Leute gemerkt, daß das Instrument wichtig und interessant ist.&#8221; Zu den demokratischen lokalen Radiosendern in Italien, in: Ästhetik und Kommunikation, 9. Jg., S. 5-21.</p>
<p>Stötzler, Marcel (1998): Der Sonntag des Sprechens, in: karoshi, Heft 3, S. 4-9</p>
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		<title>coloRadio &#8211; Verein</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Apr 2008 13:00:43 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Verein]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Die Basis und der Überbau</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Basis und der Überbau</p>
<p>Wie jede andere komplexe Struktur braucht ein Freies Radio Organisation und die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen. Wie diese Struktur konkret aussieht, wird aber durch die Grundsätze eines Freien Radios festgelegt. Um die Grundsätze der Organisation und Entscheidungsfindung soll es im Folgenden gehen.</p>
<p>Die einzige Möglichkeit eines Freien Radios, seine Freiheit zu wahren, ist, sich auf allen Ebenen selbst zu verwalten. Es wird also keinerlei Kuratorien mit Vertretern von wem auch immer, keinerlei Aufsichtsräte oder andere externe Kontrollgremien geben. Die aktiv Produzierenden — egal ob sie Technik bauen, Sendungen moderieren oder den Müll wegbringen — sind diejenigen, die im Radio das Sagen haben. Die Gesamtheit aller Radiomacherinnen muss letztlich immer das letzte Wort haben. Nun ist ein Freies Radio vor allem für alle die da, die in den sonstigen Medien kaum selbst zu Wort kommen oder die dortigen Zwänge ablehnen. Ein Freies Radio wird also aus sehr verschiedenen Menschen bestehen. Insbesondere aus Menschen, die viel Zeit in das Radio stecken und dies auch können, und anderen, die diese Zeit nicht haben, vielleicht nur einmal im Monat auftauchen, weil ihr sonstiges Leben so voller Zwänge (Arbeit, Familie, Freunde, Armut etc.) steckt, die ihnen mehr Beteiligung am Freien Radio nicht erlauben. Eine wirkliche Selbstverwaltung muss all diesen eine tatsächliche Mitbestimmung garantieren. Wenn dies nicht mehr der Fall ist, werden die Geschicke des Radios nur noch durch die gelenkt, die es sich zeit- und geldmäßig leisten können. Das hätte natürlich klare Auswirkungen auf Programm und Ausrichtung des Radios.</p>
<p>Die Garantie einer tatsächlichen Möglichkeit zur Beteiligung aller sind also klare, übersichtliche und verbindliche Strukturen. Entscheidungen dürfen nicht informell getroffen werden, nicht in irgendwelchen Privatmauscheleien ausgemacht werden. Aber natürlich können nicht alle Entscheidungen durch die Gesamtheit aller Radiomacherinnen getroffen werden. Das würde die Arbeit völlig lahmlegen. Deshalb ist die Wahl und das Einsetzen von Gremien mit genau verteilten Zuständigkeiten unvermeidlich. Allerdings sollte jedes gewählte Gremium durch die Gesamtheit der Radiomacher jederzeit wieder abwählbar sein.</p>
<p>Wie könnten solche Strukturen nun also aussehen? Im Wesentlichen fallen in einem Freien Radio drei Gruppen von Aufgaben an: (1) grundsätzliche Entscheidungen, die das gesamte Radio betreffen, (2) redaktionelle Aufgaben, die die einzelnen Sendungen betreffen, und (3) tägliche Verwaltungsaufgaben und die Organisierung des Sendebetriebes. Ein Vorschlag zur Lösung dieser Aufgaben ist in nebenstehendem Schema verdeutlicht.</p>
<p>Die grundsätzlichen Entscheidungen sollten durch die Vollversammlung aller Mitglieder des Radios gefällt werden. Dabei sind mit &#8220;Mitgliedern&#8221; die Mitglieder des Vereins gemeint, der auch die Lizenz hält. Alle ständigen Redakteure und sonstige Aktive des Radios sollten also Mitglieder dieses Vereins werden. Die Mitgliedschaft im Verein stellt eine gewisse Verbindlichkeit der Beteiligung am Radio her. Der Verein sollte allerdings insbesondere darauf achten, dass er keine Karteileichen anhäuft. Denn bestimmen sollen die, die sich auch aktiv am Radio beteiligen. Zu den grundsätzlichen Entscheidungen zählt auch die Entscheidung über die grundlegende Programmstruktur. Das heißt, für welche Art von Sendungen und welche Redaktionen wird prinzipiell wieviel und zu welcher Zeit Sendezeit vergeben. Und damit sind wir bei den redaktionellen Dingen.</p>
<p>Das Zusammenwirken zwischen dem gesamten Radio und den Redaktionen wird wahrscheinlich immer eine schwierige Sache sein. Denn zum Einen ist das Gesamtradio natürlich für alle seine Sendungen verantwortlich, zum Anderen aber sollen die Redaktionen frei und für sich arbeiten. Vor allem muss ein freier Zugang für willige Sendungsmacherinnen garantiert werden, der keinerlei Zensur übt. Allerdings hat das gesamte Radio natürlich immer das Recht, Schwerpunkte zu setzen. Eine Möglichkeit, das zu realisieren, wäre, nach der Entscheidung über die grundlegende Programmstruktur eine Sendekommission zu wählen, die im Prinzip über die Vergabe und im Notfall auch über den Entzug von Sendeplätzen im laufenden Betrieb entscheidet. Diese Sendekommission hat natürlich eine sensible Aufgabe. In sie sollten auf jeden Fall Leute mit Fingerspitzengefühl gewählt werden, und gerade ihre Entscheidungen müssen durch die Vollversammlung jederzeit revidierbar sein. Sind die Sendungen dann einmal vergeben, arbeiten die jeweiligen Redaktionen allerdings in eigener Regie. Die Sendekommission hätte wohl auch noch die wichtige Aufgabe, die radiointerne und -externe Sendungsdiskussion und Sendungskritik zu organisieren. Gerade diese Diskussion sollte aber auch auf der Vollversammlung aller Redaktionen stattfinden, sie wäre eine extrem wichtige Versammlung, um den inhaltlichen Gesamtzusammenhang des Radios zu gewährleisten.</p>
<p>Der dritte Aufgabenkomplex, nämlich die tägliche Organisierung und die Verwaltung, fällt der Betriebsgruppe anheim. Sie besteht sowohl aus Ehrenamtlichen wie Angestellten des Radios, kümmert sich um Buchhaltung, Fördergelder, Technikwartung etc. Auch sie sollte durch die Vollversammlung gewählt werden, einschließlich der Angestellten. Denn bezahlte Arbeit in einem Freien Radio sollte keine ganz gewöhnliche Lohnarbeit werden. Auch die Angestellten sollten einen Bezug zum Radio außerhalb ihrer Anstellung haben. Sie müssen weiterhin mit den Ehrenamtlichen zusammenarbeiten. Genug aktive Ehrenamtliche allein können garantieren, dass die Beschäftigten nicht auf Dauer die tatsächliche Kontrolle über den Verein übernehmen. Und prinzipiell werden Menschen nur für nichtredaktionelle Tätigkeit angestellt. Die Redaktionsarbeit ist prinzipiell unbezahlt. Sonst wird immer die Gefahr drohen, dass bezahlte Redakteure schließlich einen großen Teil des Programms kontrollieren. Das zerstört den freien Zugang zum Radio.</p>
<p>Der Erfolg eines Freien Radios wird zu einem wesentlichen Teil davon abhängen, inwieweit es eine Balance zwischen Offenheit und Verbindlichkeit findet. Es muss immer die Offenheit bestehen, dass Leute Sendungen machen ohne sich gleich fester ans Radio zu binden. Künstler vor Ort werden das Radio vielleicht gerne immer wieder mal für Sendungen nutzen, aber sie wollen eben ihre Kunst machen und sich nicht in die Struktur des Radios einbringen. Solchen Leuten darf man es nicht unnötig schwierig machen. Auf der anderen Seite müssen diejenigen, die das Radio tragen, auch eine gewisse Verantwortung für das gesamte Projekt eingehen und können nicht nur nach Lust und Laune verfahren. Daher auch die vorgeschlagene feste Mitgliedschaft in einem Verein. Das schließt auch das Zahlen eines Mitgliedsbeitrages zur Finanzierung des Radios ein. Die festen Mitglieder sollten sich dann auch bemühen, neue Leute im Radio für dauernde Aufgaben zu gewinnen, oder auch Menschen auf Spenden für das Radio anzusprechen. Die Freiheit des Radios für alle seine Macherinnen, egal ob sie eine Stunde im Monat oder drei Stunden jeden Tag im Radio verbringen, wird nur durch eine verbindliche und klare Arbeit der ständigen Mitglieder gewährleistet sein. Denn das Freie Radio soll nicht nur aus bereits Aktiven bestehen, sondern es soll Menschen in Aktivitäten verwickeln.</p>
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		<title>coloRadio &#8211; Das freie Radio in Dresden</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Apr 2008 12:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Über uns]]></category>

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Mo &#8211; Fr: 18 &#8211; 23 Uhr, Sa &#38; So: 12 &#8211; 24 Uhr</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unsere Sendezeiten:</strong><br />
Mo &#8211; Fr: 18 &#8211; 23 Uhr, Sa &amp; So: 12 &#8211; 24 Uhr</p>
<p>Mit der Sendezeiterweiterung stellte coloRadio sein Programm komplett um. Lediglich die Richtung bleibt: Konsequent gegen medialen Mainstream, stets auf der Seite all jener, die im medialen Hörbrei sonst nicht zu Wort kommen. Und weil es davon jede Menge gibt, hat coloRadio auch noch Platz für neue Sende-Ideen. Radioerfahrung ist nicht erforderlich, dafür Lust auf das tägliche Chaos eines linken Projektes. Für Unerfahrene gibt es eine Prise coloRadio, bei denen Ihr alles notwendige beigebracht bekommt. Infos &amp; Anmeldung: Tel. 0351 / 32 05 47 10 (notfalls AB) oder info@coloradio.org.</p>
<p><strong> Wie empfängt man coloRadio?</strong></p>
<p>Entweder auf <strong>UKW</strong> über die<strong> Frequenzen</strong> von Apollo<strong> 98,4 MHz </strong>oder <strong>99,3 MHz</strong>, oder unseren <strong>Live-Stream</strong> als <a href="http://streaming.fueralle.org:8000/coloradio_mp3_160.m3u">MP3 160 kbps</a>, als <a href="http://streaming.fueralle.org:8000/coloradio.ogg.m3u">OGG</a> oder für Modembenutzer als <a href="http://streaming.fueralle.org:8000/coloradio_mp3_56.m3u">MP3 56 kbps</a>.</p>
<p>Leider sind die Empfangsqualitäten nach dem Frequenzwechsel teilweise sehr schlecht. Das liegt an technischen Gegebenheiten. Als wir noch über die Frequenz von NRJ sendeten, kam das Signal vom Fernsehturm in einer Stärke von 5 KW, jetzt senden wir von Freital (98,4 MHz) mit einer Stärke von 100 W und von Gompitz (99,3 MHz) mit 50 W. Die Zahlen machen schon deutlich, wie groß der Unterschied ist. Wer also Empangsprobleme hat, sollte unseren Live-Stream nutzen. Wir hoffen hier auch auf Verbesserungen und versuchen alles nur mögliche.</p>
<p><strong>coloRadio aufnehmen</strong></p>
<p>Du möchtest coloRadio aufnehmen? Dazu kannst Du <a href="http://coloradio.org/site/2009/08/coloradio-mit-linux-aufnehmen">diese Software</a> benutzen.</p>
<p><strong> Wie mache ich mit?</strong></p>
<p>Am besten erstmal bei einer der in Frage kommenden Redaktionstreffen teilnehmen. Die Termine findet Ihr rechts in der Spalte. Dort Euer Konzept vorstellen oder bei anderen mitmachen, dessen Konzept Euch gefällt.</p>
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