immigrated – Marguerite Bremer

Mi 8. März 2017
18:00bis19:00

Marguerite Bremer

Marguerite Banqué wird im Januar 1949 als Kind spanischer, genauer katalanischer Emigranten im französischen Perpignan geboren. Ihr Vater, Bautista Banqué, muss Frankreich im September 1950 in einer Nacht-und-Nebel-Aktion verlassen. Ausgewiesen von der französischen Regierung im Rahmen der Operation Bolero, werden zirka 35 spanische Kommunisten an die Grenze nach Kehl und von dort in die DDR gebracht. Ihre Mutter Teresa folgt 1951 mit der Tochter Marguerite ihrem Mann nach.

Marguerite wächst zunächst in Radebeul bei Dresden auf. Später zieht die Familie nach Berlin, nach Ost-Berlin, der Hauptstadt der DDR. Sie lebt wie andere DDR-Kinder ihres Alters auch, besucht die Schule, wird Mitglied der Pionier- und Jugendorganisationen der DDR. Und tritt der Kommunistischen Partei Spaniens bei!

Nach dem Schulabschluß geht sie zum Studium nach Rostock und lernt dort Manfred Bremer kennen und lieben.

1970 wird für sie ein sehr wichtiges, ereignisreiches Jahr: Die Hochzeit mit Manfred, die Geburt des ersten Kindes, die Staatsbürgerschaft der DDR, der Austritt aus der Kommunistischen Partei Spaniens und der Eintritt in die SED.

Marguerite Bremer, geborene Banqué, sitzt gemeinsam mit ihrer Schwägerin. ihrer Freundin, wie sie sagt, am Tisch und erzählt aus ihrem Leben, spannend und interessant.

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welle1953 no. 54
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