Studiotalk zur Evolution des Urheberrechts mit Torsten, Fidel und Gästen

Immer wieder wird der Streit über das Urheberrecht und die Notwendigkeit etwas daran zu ändern neu entfacht. Sei es von recht bekannten Künstlern wie Sven Regener (Musiker) oder von einer Gruppe Drehbuchautoren, die sich durch das Internet und die Konsumenten ihrer Werke in ihrer Existenz bedroht sehen.

Studiotalk zur Evolution des Urheberrechts mit Torsten, Fidel und Gästen by Torsten-3

Die Reaktion (shitstorm) im Internet bzw. der Internetgemeinde lässt regelmäßig nicht lange auf sich warten.

Wir wollen in der Sendung sowohl einen kurzen Überblick über die Geschichte des Urheberrechtes vermitteln (der Versuch ist noch nicht strafbar^^), als auch auf die neuen Möglichkeiten des Internets und der “neuen” Medien hinweisen, unter deren Zuhilfenahme jeder Mensch heutzutage selbst zum “Sender” werden und für seine Ansichten bzw. seine “Kunst” werben kann.

Dazu haben wir uns mehrere Studiogäste eingeladen, die aus verschiedenen Perspektiven über ihren Umgang/Kontakt mit dem Urheberrecht berichten und mit uns diskutieren
werden. Darunter sind eine Kunstpädagogin, eine Anwältin für Medien- und Urheberrecht, ein Musiker, ein Kultur-Aktivist und ein “Literat”.

Wir freuen uns – gerne auch im Vorfeld der Live-Sendung – über Kommentare auf dieser Seite, aber auch und vor allem über Anrufe im Studio während der Sendung unter 0351 32 05 47 11.

Mensch hört sich am 29. April ab 19 Uhr auf Coloradio!

P.S. Auf vielfachen Wunsch folgen nun endlich die Mitschnitte: 1. Stunde, 2. Stunde, 3. Stunde

Dieser Beitrag wurde unter Kunst & Kultur, Podcast, Programm abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten auf Studiotalk zur Evolution des Urheberrechts mit Torsten, Fidel und Gästen

  1. Astro sagt:

    Interessant, aber irgendwie taucht der Mitschnitt nicht im Podcast-Feed auf. :(

  2. Uwe sagt:

    Ich konnte nicht alles hören. Außerdem überlegte ich mir, ob ich anrufe. Aber die Diskussion war so bewegt, dass ich es gelassen habe. Fraglich wäre auch gewesen, ob ich durchgekommen wäre. Mir wäre es um die verschiedenen Erwartungen gegangen, die mit dem Urheberrecht verbunden sind. Außerdem gibt es ja verschieden Vorschläge, wie die nichtkommerziellen Erwartungen erfüllt werden können. Von denen wurden ja die creative commons (durch schöpferische Tätigkeit geschaffenen Allgemeingüter) angesprochen. Wie der Lebensunterhalt der schöpferisch Tätigen gesichert werden könnte, müsste noch diskutiert werden. Vorschläge sind z.B. die Überwindung des Warensystems (um mit dem weitestgehenden Vorschlag anzufangen), eine bedingungsloses Grundeinkommen oder eine gesellschaftliche Unterstützung der schöpferisch Tätigen. Mit dem gegenwärtigen System gewinnen ja weniger die Schöpferischen, sondern mehr die Vermarkter. Insgesamt wurde zwar das Thema nicht abschließend behandelt. Es gab aber viele Anregungen zum Weiterdenken.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *



Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>