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Jugendliche sind mehr wert!

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Die Mitschnitte der Kundgebung vor dem sächsischen Landtag vom 10. März 2010 hört Ihr hier als Mp3 (118 MB) oder als Speex (8 MB), beide 2:13:14 Stunden, oder im Magazin. Es gibt auch ein Interview zum Thema.

Der Freistaat Sachsen sieht aufgrund der fehlenden Haushaltmittel drastische Kürzungen in der Kinder- und Jugendarbeit vor. Die im Koalitionsvertrag der jetzigen Regierung festgelegten Ziele zur Förderung der Kinder – und Jugendhilfe werden somit nicht den Zusagen entsprechend verfolgt. Allein für Dresden bedeuten die Einsparungen in der Kinder- und Jugendarbeit eineKürzung der Mittel um 560.000,-€ für das Jahr 2010. Soziale Projekte und aufgebaute Strukturen werden den Kürzungen nicht standhalten können und wegbrechen. Betroffen sind vor allem auch Kinder- und Jugendliche in ländlichen Regionen. Die geplante Kürzung der Jugendpauschale bedeutet den Wegfall notwendigersozialer Angebote.
In Dresden hat sich aus diesem Anlass der Aktionskreis „MehrWert“ konstituiert. Auf der Homepage http://jugend-ist-mehr-wert.de bekommt ihr die aktuellen Informationen, Termine und Hintergründe und ihr könnt ihr die ePetition unterzeichnen.


2 Kommentare ↓

  • 1 Benjamin Gradt // Mrz 4, 2010 at 18:01

    Die Finanzellen Einsparungen in der Kindern und Jugendarbeit stehen in keinem Verhältnis zum schaden der dadurch entsteht. Frau Klaus ich kann die Entscheidungen nicht nachvollziehen, das ist wie wenn man „am Salz in der Suppe sparen würde ob wohl das die größte Wirkung und die kleinsten Kosten hat.“ Was sind schon 15 Mio. bei einem Einsparvolumen von 500 Mio. Solche Politik hat keine Zukunft!

  • 2 Georg // Mrz 6, 2010 at 14:35

    Wer den Cent nicht ehrt ist den Euro nicht wert. Auch 15 Mio. sind viel Geld! Man darf auch nicht vergessen, dass die Jugendpauschale eine FREIWILLIGE Leistung des Freistaates ist und es legitim ist, dass sich der Freistaat bei einer schwierigen Finanzlage zunächst auf seine Grundaufgaben beschränkt. Dazu gehören natürlich auch soziale Aufgaben.
    Wer hier von einer Axt am Sozialstaat spricht ist Populist und agiert verantwortlungslos!

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