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Programm coloRadio + eventuell noch Veranstaltungstipps
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6 Kommentare ↓
1 ganja // Okt 27, 2009 at 19:16
peace..
euer stream hat mal voll abgekackt..son’n shit..hätt gern sz gehört!! fänds fette, wenn ihr die stunde on stellen würdet!!
2 Alex Cullen RADIO1812 // Nov 19, 2009 at 15:47
Hello,
December18 would like to invite ColoRadio to join its annual Global Radio Marathon RADIO1812, to celebrate International Migrant’s Day.
Please can you give me an email address so I can better direct this request?.
Thank you
Alex Radio1812
December18.
3 steffen // Dez 16, 2009 at 20:19
Hallo,ihr gefallt mir sehr gut.Musik und Beiträge gewinnen immer mehr an Qualität,nicht nur für junge Leute.
Gibt es bei Euch Playlisten?
Hätte gern gewusst welcher Titel und Band heute 16.12.09 gegen ca. 18.13-18.15 kam.
Gruss von Steffen
4 Klaus Langhoff // Feb 7, 2010 at 14:35
Liebe Leute,
was läuft da gerade ür eine unglaubliche Sendung?
Da versucht sicht gerade ine angebliche Haiti-Expertin in Medienschelendte und hat irgendwie nichts zu sagen, außer Medienschelte ohne Quellen. Reichlich wenig für einen Wissenschaftlerin.
Außerdem: Die Spendengalas für die über 200.000 Opfer des Erdbebens als reine PR-Veranstaltung für die Promis abzutun ist absolut zynisch. Mir ist egal warum die das tun: Hauptsache es kommt genug Kohle rein und es kam.
Finde eine kritische Berichterstattung gut, aber bitte substanziell. Hätte mich auch interessiert zu wissen, dass es sich bei der Ethnologin um eine wissenschaftliche Hilfskraft handelt mit Schwerpunkt Kultur der Roma handelt. Keineswegs um eine Haitiexpertin. Wer will da wen veräppeln?
Denke eine solchen Stuss aus dem warmen Studio in Leipzig zu erzählen, ist ganz einfa
5 Anna von Radio Blau // Feb 8, 2010 at 23:46
Hallo Klaus,
erstmal vorweg, ich hab mich sehr gefreut, dass die Beiträge gehört werden und dass sich dann Mensch auch noch die Zeit nimmt, sie zu kommentieren. Ich konnte deinen Kommentar leider nur bis „ganz einfa“ lesen, dann brach er ab. Das Ende hätte mich auch noch interessiert.
Nun zu deiner Kritik. Was die Anmoderation des Interviewgastes angeht, habe ich Andrea Steinke als Ethnologin und Kommunikationswissenschaftlerin angekündigt, denn sie forscht als solche. Natürlich hätte ich hinzufügen können, dass sie wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Ethnologie ist, was nichts über ihre Kompetenz zum Thema aussagt.
Desweiteren fand ich es nicht erwähnenswert,, ihre bisherige Arbeit mit Roma zu thematisieren, da es für das Thema nicht relevant war. Relevant war hingegen, was in ihrer Vorstellung auch gesagt worden ist. Sie bereitet sich seit einiger Zeit auf eine Forschungsreise in Haiti vor, hat sich daher durch die wissenschaftliche Literatur gelesen und mit diesem Wissen auch die aktuelle Berichterstattung reflektiert.
Ich weiß nicht, ob sie das zu einer Haiti-Expertin macht, sie hat sich so nicht vorgestellt und ich habe sie auch nicht so betitelt (Ich mag den Begriff auch nicht, weil er ein absolutes Wissen zu einem Themenkomplex vortäuscht, das kein Wissenschaftler haben kann.) Mir war für den Beitrag nur wichtig, dass jemand über einen Aspekt spricht, mit dem er sich intensiv auseinandergesetzt hat und daher Bescheid weiß: Die Berichterstattung in deutschen Medien über Haiti. (Nur steht dieses wissenschaftliche Engagement Andreas´ nicht auf der web-side der Uni Leipzig).
Was die fehlende Quellenangabe betrifft, haben wir uns im Vorgespräch dagegen entschieden, konkrete Medien zu nennen. Erstens, weil nicht alle Journalisten eines Mediums die gleiche Berichterstattung betreiben, und es daher unzutreffend wäre, das Medium als Ganzheit zu kritisieren. (So im Sinne von „Die Bild schreibt…“)
Zutreffender ist, und das wurde auch geäußert, dass es sehr von jedem einzelnen Journalisten abhängt, was er über Haiti schreibt. (Im Sinne von „Wie Bernd Mustermann in der SZ schreibt…“) Wir haben uns jedoch dagegen entschieden, einzelne Journalisten herauszupicken und namentlich zu nennen, da sich die Kritik dann an einer einzelnen Person festmacht, obgleich sie nur EIN Beispiel für viele Journalisten wäre. Wir können ja nicht die gesamte Liste im Radio verlesen. Es ging nicht um Diffamierungskampagnen, sondern um offensichtliche mediale Tendenzen.
Aus diesen Gründen habe ich die Schlagzeilen, die eingangs erwähnt werden, keinen Journalisten oder Medien zugeordnet, weil sie exemplarisch Tendenzen in der Berichterstattung illustrieren sollten.
„Die Spendengalas für die über 200.000 Opfer des Erdbebens als reine PR-Veranstaltung für die Promis abzutun ist absolut zynisch. Mir ist egal warum die das tun: Hauptsache es kommt genug Kohle rein und es kam.“
Es liegt mir fern, Beiträge zu senden, die zynisch mit dem Leid anderer Menschen umgeht. Ich habe ihn gesendet, weil mir Andreas Äußerung nicht zynisch vorkam, da sind während des Interviews immer wieder betonte, dass Nothilfe notwendig ist, aber in Absprache mit den betroffenen Menschen geschehen sollte, und nicht durch NGOs oder fremde Regierungen, die mit den Problemen vor Ort nicht vertraut sind und ihre eigenen Interessen durchsetzen wollen. Aber wenn bei dir dieser Eindruck des Zynismus erweckt wurde, dann bedauere ich das. Es ist ein subjektiver Eindruck, daher hilft es vielleicht nicht, wenn ich nochmal den genauen Wortlaut wiedergebe. (Frage – „Bei diesen ganzen Spendenaktionen, es gab auch Benefizgalen in den Vereinigten Staaten, da wurde von prominenten Menschen aus der Welt darauf hingewiesen, dass man helfen muss. Es kamen aber sehr wenige Haitianer selbst zu Wort, und wenn´s über eine Telefonschaltung gewesen wäre. Reden wir zu oft über die Leute und zu wenig mit ihnen?“ Antwort „Diese Benefizgalen, die du ansprichst, sind in meinen Augen einfach nur Bühnen von Stars um sich zu profilieren als Gutmenschen und im Endeffekt ist es gute PR. Das natürlich dadurch, der Zweck heiligt die Mittel, Spendengelder gesammelt werden, ist natürlich gut, aber ich seh das alles sehr kritisch. Und genau die Tatsache, dass über Leute (Haitianer) geredet wird, anstatt mit ihnen, ist eklatant.“) Ich würde das so interpretieren, dass sie sich sehr wohl dem Nutzen der Spenden bewusst ist, sich aber die Frage danach stellt, warum bestimmte Menschen diese Spenden sammeln und dies nicht im respektvollen Stillen sondern in der Öffentlichkeit machen. Ein Kommentar von Andrea selbst zu diesem Punkt: „Und viel wichtiger: was mit dem Geld geschieht, wenn die Galen vorbei sind und das mediale Interesse abebbt. In nur wenigen anderen Ländern der Welt ist das Scheitern internationaler Entwicklungshilfe durch NGOs und Regierungen so tragisch offensichtlich wie in Haiti.“
Vielleicht hätten all diese Erklärungen Eingang in den Beitrag finden sollen, vielleicht muss man jeden einzelnen Aspekt des Themas mit anschaulichen Beispielen illustrieren (z.B. dass George Clooney Spenden sammelt, der einen Werbevertrag mit Nestle hat, einer Firma, die in sogenannten “Entwicklungsländern” keine rühmliche Rolle spielt – Infos z.B. im Film „We feed the world“). Vielleicht wollte ich in zu kurzer Zeit zu viele komplexe Themenfelder abdecken, in einem Radiobeitrag von 10 Min. Und vielleicht habe ich auch mit der Wahl der Interviewpartnerin eine Stimme zu Wort kommen lassen, die mit gängigen Vorstellungen über Nothilfe, Spenden und Medien bricht und daher gewissen Unmut erzeugt. Aber ich denke, die freien Radios sollten genau der Ort sein, an dem gängige Vorstellungen hinterfragt werden und Raum für Diskussionen bleibt.
Andrea Steinke ist gerne bereit, noch nähere Informationen zum Thema zu schicken. Den Kontakt hast du ja recherchiert.
6 icke // Feb 13, 2010 at 16:27
irgendwie geht der stream nicht mehr!!! was geht?
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