zerrspiegel


von antje meichsner
ein informatives happening von antje meichsner. es wird jeden dritten sonnabend im monat für 2 stunden performt, interviewt, geredet, informationen generiert. gute musik verschiedener genres wird mit interviews, informativen und poetischen texten, thesen, soundcollagen, politischen positionen und kleinen hörspielen gemischt. oder gaeste unterschiedlichster couleur werden zum plaudern geladen und bereichern den abend mit musikalischen und inhaltlichen mitbringseln. alle diese zutaten orientieren sich irgendwie am thema oder an den 2 themen des abends. wenn es 2 themen gibt, bringen die in ihrer interferenz einen besonderen erkenntnisgewinn. ziel ist, mit dem gast so weit wie moeglich vom thema abzuschweifen, denn nebensaechlichkeiten sind oft interessanter als am thema zu bleiben. es kommen unsere vorstellungen von kultur, vom politischen und vom leben zur sprache. mit künstlerischen und anderen mitteln werden diese befragt und hinterfragt. manchmal werden künstlerische artefakte (besagte musik, texte,…) herangezogen, um solche vorstellungen darzustellen, und um ihre hintergründe und entstehungsbedingungen zu reflektieren. das alles wiederum wird manchmal – wenn ich den nerv dafür habe – nach künstlerischen gesichtspunkten angeordnet. im idealfall gehen information und kunst fließend ineinander über. so könnte ein informativer sachtext erst mit seinen informationen für sich stehen, irgendwann eine solorolle in einem soundscape übernehmen, um dann als murmelnde fläche in einen ambienttrack einzugehen oder als rhythmisches element immer mal wieder auftauchen. manchmal aber sind die sendungen aber auch einfach vorproduziert, systematisch oder journalistisch-informativ.

sendungen 2014:

*15. november: experimental //feminism //electronica, lifesendung aus dem festspielhaus hellerau von der cynetart. ihr hört fünf thesen zum geschlechterverhältnis in der elektronischen musik und dazu passend experimentelle oder dancy music von female artists. auf der cynetart hat ein künstler ein radiostudio aufgebaut. ich partizipiere an diesem werk mit dieser sendung zu elekrtronischer musik und feminismus.

*18. oktober: feminist and female mc-ing pt. 2  – das musikgenre “rap” kennen viele hauptsächlich als eins, in dem sexistische Inhalte von fast ausschliesslich männlichen personen kolportiert werden. frauen* sind als rapper_innen selten sichtbar. der heutige zerrspiegel wird diese situation unterlaufen. ihr hört heute abend ausschließlich weibliche* MC’s, schlaue und auch feministische texte, coole musik, über frau* rappen kann: hip hop, grime, raggacore, post-dubstep u.a. dabei wird nicht ethnozentristisch an den grenzen der westlichen kultur haltgemacht sondern internationalismus gewagt – so gut es eben geht.

*19. juli, 16. august, 20. september: wiederholungen

*21. juni: man stirbt auch ohne gott – eine sendung mit dem atheistischen grabredner sebastian fuchs: wir alle werden davon betroffen sein. möglicherweise zuerst als angehörige, dann wir selbst. irgendwann sterben wir und werden bestattet. der heutige zerrspiegel beschäftigt sich mit einem besonderen alltagsritus – mit der grabrede. dazu habe ich den grabredner sebastian fuchs interviewt. die grabrede wurde früher und auch heute von pfarrer_innen gehalten. der umgang mit dem tod war ausschließlich refugium der kirche. aber viele menschen hier haben heute keinen bezug mehr zum christentum. sie wollen und brauchen trotzdem einen rituellen rahmen für den abschied von ihren verstorbenen verwandten und freund_innen – jenseits von christlichen erklärungszusammenhängen, ohne den tröstenden verweis auf eine leben nach dem tod. wir gehen von pragmatischen randbedingungen seines berufs aus. fuchs beantwortet fragen wie: wie spricht man mit hinterbliebenen? wie verabschiedet man menschen? wie soll das begräbnis gestaltet werden? wieviel raum gibt man der verstorbenen person in einer grabrede? von dort kommen wir zu philosophischen betrachtungen: wie sieht die perspektive auf den tod aus, wenn jemand damit professionell und alltäglich zu tun hat? wie wirkt sich die verdrängung des todes in unserer gesellschaft aus? bekommt man angesichts des todes möglicherweise eine andere perspektive auf das leben? ausgehend von seiner arbeit und seinen texten spricht fuchs über seine sicht auf den umgang mit dem tod in unserer gesellschaft. er benennt das tägliche sterben, das der kapitalismus hervorruft, und empfiehlt, an diesem globalen leid riesigen ausmaßes den eigenen verlust eines verstorbenen angehörigen zu messen. zum schluss beschäftigt er sich mit der schwierigsten aller fragen, nämlich die nach dem sinn von tod und sterben. und findet antworten. und das alles ohne religiöse begründungen. die musik ist  “music for eighteen musicians” des minimalisten steve reich.

* 17. mai: musik im internet und die wiederkehr des kulturpessimistischen – ein life-gespräch mit parmon vom netlabel phonocake über das monströse der superlative, medienwandel, fragmentierung, postmoderne, auflösungen, verdrängung von musik im internet. es geht viel um netlabels und deren verbindung zu diversen rezeptions- und distributionsformen von musik im internet.
https://www.freie-radios.net/63865

* 19. april: electric indigo - elektronische musik und feminismus sind 2 felder, deren schnittmenge vermutlich nicht so vielen menschen bewusst ist. eine wichtige protagonistin dieser schnittmenge ist susanne kirchmayr aka electric indigo. sie ist seit 25 jahren als Techno-DJ, als produzentin, labelinhaberin, musikerin und feministin unterwegs. ihr international weitreichendes feministisches projekt ist female pressure. das ist ein internationales netzwerk, eine datenbank mit musiker_innen, DJs, VJs und anderen personen, die im weitesten sinn im feld der elektronischen musik tätig sind. seit female pressure gilt die oft gehörte ausrede von veranstalter_innen nicht mehr, es gäbe keine frauen in diesem feld.
https://www.freie-radios.net/63488

* 15. februar: tschechische zustände – ihr hört den vortrag von miroslav broš, der am 7. februar im az conni während einer soliveranstaltung stattfand. miroslav broš ist von der graswurzelorganisation konexe, die die situation der rom_nja in tschechien bekannt machen und verbessern möchte. der vortrag wird abgerundet von tracks der feministischem rapband potmě.
https://www.facebook.com/Konexe
http://bandzone.cz/potme

* 18. januar: in der ersten stunde hört ihr einen life-mitschnitt eines konzerts des bluesmusikers andi valandi im freiraum elbtal. in der zweiten stunde hört ihr das hörspiel „der innere innenminister“ von till müller-klug und bernadette la hengst. es geht um überwachung  linker aktivist_innen, eine dystopie, in der der ehemalige innenminister schäuble direkt in die köpfe der überwachten interveniert.

sendungen 2013:

* 21. dezember: feminist and female mc-ing (playlist hinter dem link) – das musikgenre “rap” kennen viele hauptsächlich als eins, in dem sexistische Inhalte von fast ausschliesslich männlichen personen kolportiert werden. frauen* sind als rapper_innen selten sichtbar. der heutige zerrspiegel wird diese situation unterlaufen. ihr hört heute abend ausschließlich weibliche* MC’s, schlaue und auch feministische texte, coole musik, über man rappen kann: hip hop, grime, raggacore, post-dubstep u.a. dabei wird nicht ethnozentristisch an den grenzen der westlichen kultur haltgemacht sondern internationalismus gewagt – so gut es eben geht.

* 16. dezember: interview mit kobito, rapper vom zeckenrapkollektiv “tick tick boom” (im montagsmagazin)

*16. november: aufklärung vor gericht – zum stand des NSU-prozesses – mit rechtsanwalt peer stolle

* 28. oktober: “warum sollten linke eure musik heute hören?” – interview mit den goldenen zitronen

* 29. oktober: „queer und (anti)kapitalismus“ – zum neuen buch von heinz-jürgen voss und salih alexander wolter (im montagsmagazin)

* 19. oktober: „die frau ist nicht der rede wert” – ein vortrag der feministischen lingustin fuise f. pusch, mit musik von emika, ahu dolly und cooly g – Heute hört ihr einen Votrag von Luise F. Pusch, den sie am 16. Oktober 2013 in Dresden gehalten hat. Sie wurde 1944 geboren und betätigte sich seit den 60-er Jahren neben Senta Trömel-Plötz als erste feministische Sprachkritikerin und Linguistin der Bundesrepublik. Sie plädiert seit den 80-er Jahren für die teilweise Entgeschlechtlichung der deutschen Standardsprache, um wenigstens dort Geschlechtergerechtigkeit herzustellen Pusch habilitierte, war als Professorin tätig und veröffentlichte etwa 20 Bücher sprachkritische und unterhaltsame Bücher. Sie betreibt die Website fembio.org, auf der sie immer mal wieder ihre witzigen Glossen zur Sprache veröffentlicht. Die anschliessende Diskussion eröffnete kritische Perspektiven auf Puschs Position. Musik: „Turn Your Lights On“ von Emative featuring Ahu Dolly; „Preciso Aprender A Ser So’“ von Ahu Dolly;  „Pretend“ von Emika; „Love Dub „ von Cooly G; „To Love“ von Ahu Dolly

* 21. september: „queer und kapitalismuskritik“ – ein kommentierter vortrag von heinz-jürgen voss am 8. juni 2013 auf dem e*camp

* 17. august: cello & synthie pt.3 – zerrspiegel-host antje und katharina treffen sich mit ihren instrumenten und improvisieren life im coloradio-studio. das fenster bleibt offen und wir lassen das schöne wetter rein mit all seinen geräuschen. was komt dabei heraus? post-ambient mit analogen und analog-digitalen instrumenten? klanggeschichten? gesang? ihr werdet es hören…

* 20. juli: terre thaemlitz, wiederholung

* 15. juni: terre thaemlitz – sein_ihr album “soullessness” wird vorgestellt.

* 18. mai: die bandgeschichte von pavement, einer der wichtigsten indiebands der 90-er in den USA, wiederholung

* 26. märz: interview mit der feministischen performerinnengruppe she she pop in dresden

* 16. märz: “wir distanzieren uns von gar nichts” – die feministische gruppe femen und die kritik. ihr hört ausschnitte aus einer diskussionsveranstaltung vom 5. märz in der frauen- & genderbibliothek monaliesa in leipzig. eingeladen waren femen germany, die dresdner feministische gruppe e*vibes, und die soziologin dorothee marth, um das thema “feministische protestkultur heute” diskutieren. es sollte um die vorstellung von feministischen akteur_innen gehen, um ihre netzwerke, um visuelle inszenierungen des gegenwärtigen feministischen protests, und um die rolle der medien dabei. die debatte war durchaus kontrovers, hatten doch die e*vibes kritik an einer aktion der femen auf der hamburger herbertstr. geübt: am 26. januar 2013, einen tag vor dem internationalen holocaustgedenktag und jahrestag der befreiung des kz auschwitz, begaben sich die femen germany mit freien oberkörpern, fackeln und transparenten in das rotlichtviertel. sie protestierten im rahmen ihrer kampagne „fickt die sexindustrie – der sexindustriefaschismus des 21sten jahrhunderts“ gegen die prostitution und deren legalität mit slogans u.a. wie „prostitution is genocide“, und “sexindustry ist fachism” [sic!]. weiterhin malten sie in dicken lettern den satz “arbeit macht frei” an die tore des rotlichtbezirks – ein satz, den die nazis als torinschrift für das stammlager auschwitz u.a. kzs verwendet hatten. “ihr setzt die shoa und den porajmos mit prostitution gleich – als würden frauen gezielt und industriell zu millionen ermordet, weil sie frauen sind. das ist wirklich nicht zu fassen und in keiner weise tragbar. faschismus, genozid und holocaust werden hier relativiert und verharmlost. die unhistorische verwendung des satzes „arbeit macht frei“ erfüllt in deutschland den straftatbestand der volksverhetzung”, lautet ein aspekt der kritik der e*vibes.

* 16. februar: auf dem rechten auge braun – ein gespräch zu rechtsradikalen strukturen in sachsen - eine sendung von antje meichsner mit danilo starosta und roman kalex was machen eigentlich diese sächsischen nazis, wenn sie nicht gerade am 13 februar blockiert werden? wie funktionieren ihre strukturen? wer oder was unterstützt sie? welche interventionen sind wirksam? in was für einer gesellschaft wollen wir leben? ich habe mich zur beantwortung dieser fragen mit danilo starosta vom kulturbüro sachsen und roman kalex von coloradio ins studio begeben. wir werden etwas über die geschichte der sächsischen rechten szene in den 80-er und 90-er jahren hören. welche gruppierungen und und netzwerke gab es damals und heute, wie gestaltet sich die verbindung zur npd? es geht weiterhin um politische denkmuster, die für rechte anschlussfähig sind. wir werden hören, wie nazis mit dem kleinbürgerliche milieu verschwistert sind und von welchen positionen sie mitgetragen werden. weiterhin geht es um rassismus und eine gegenvision dazu. wie könnte unser staat asylsuchendenfreundlich gestaltet werden? dann betrachten wir die rolle der jugendarbeit. kann interkultureller austausch prophylaktisch gegen rassismus wirken? weiter geht es mit überlegungen zum menschenbild und der sächsischen jugendhilfe. roman kalex und danilo starosta plädieren für eine starke wertevermittlung, die sich an menschenrechten orientiert, und die gesetzlich festgehalten werden sollte. zum schluss beschäftigen wir uns mit medialen bildern von rechtsradikalen und mit der modernisierung der rechten wie auch dieser bilder.

* 13. februar: dresden, 13. februar: für ein würdiges gedenken an die trennung von take that am 13.2. 1996 (im montagsmagazin)

sendungen 2012:

* 19. januar: das hörspiel “der innere innenminister” wird abgespielt, danach gibts soundart von achim mohné

*15. dezember: “… something strange is happening in dresden – facing the unknown” – an international radio-workshop at coloRadio: today you will listen to the results of “facing the unknown – international workshop on being a stranger”, conceptualized by antje meichsner, realized by antje meichsner and florian rasch from coloRadio and organised by klaudia schümann and hana vasatkova from the brücke-most foundation. fourteen people from fourteen different countries met in dresden to get together and to learn some audio and broadcasting skills.

* 20. oktober: “kann man sich den krieg vorstellen?” – ein feature von antje meichsner über “splitter in gedanken”, ein romanprojekt von sarah rehm. ihr hört den mitschnitt der lesung vom mai 2012 in der buchhandlung “büchers best” in dresden und interviews mit sarah rehm. der historische hintergrund des romans “splitter in gedanken” ist der krieg, der den zerfall des kommunistischen jugoslawiens in den 90-er jahren begleitete, speziell der bosnienkrieg. unfassbar deshalb, weil sich plötzlich nachbarn, kollegen und bekannte gegenseitig ermordeten, die vorher jahrelang miteinander gelebt und gearbeitet haben. warum? eine umfassende antwort auf diese frage kann weder dieses feature noch sarah rehms roman geben. das kann wahrscheinlich niemand. so komplex und rästelhaft sind die mechanismen dieser tragödie, die man mit stichworten wie “ethnisierung”, “nationalismus”, “populismus” und “machtkämpfen” benennen kann.

* 15. september: phallusophy – ein soundscape von antje meichsner als tonspur zur gleichnamigen performance von mischa badasyan, zweisprachig (englisch und deutsch) – mischa stellte sich nackt mit einem ipad vor das publikum und zeigte 20 phallussymbole auf dem ipad. das soundscape bezieht sich textlich und künstlerisch auf diese phallussymbole. premiere am 15. september 2013 auf dem genderfuck-festival in prag - youtube-link

*18. august: es geht nichts über eine schöne vinyl-endrille – soundart von achim mohné: Ihr hört ein live set von achim mohné im kunsthaus dresden vom mai 2012 und ein interview von antje meichsner mit achim mohné und arno jordan.

SoundwalkBerlin* 7. juli: “berliner morgenspaziergang”, ein soundscape von karsten bauch

*19. mai: wdh. mit und ohne heidi auf der alp - ein feature über die alpenlandschaft und über eine mittelalterliche wirtschaftsform – mit der gelegenheitssennerin hine moritz – “mit und ohne heidi auf der alp” – ein feature von antje meichsner das feature beschäftigt sich mit den hochwiesen im alpengebirge, auf die für 3 monate jeden sommer schafe, ziegen, meistens aber kühe ziehen. die werden dort gemolken und aus deren milch würziger bergkäse hergestellt. hine moritz erzählt von ihrem alltag und der arbeit auf der alp. sie hat mehrere sommer in einem sennerinnenkollektiv auf der arnenalp bei gstaad verbracht. ausserdem werdet ihr “neue alpine musik” hören. das ist avantgardistische folkmusik, deren wurzeln in der schweizer volksmusik bzw. vokalen traditionen wie dem juchzen und jodeln liegen. zwischendrin erklingen soundscapes von den hohen bergen in der schweiz: kuhglocken, kuhlaute, vögel, flugzeuge und die alp reflektierende selbstgespräche, die antje meichsner beim anblick beeindruckender schneebedeckter gipfel auf der alp geführt hat.

*21. april: Sound meets art – künstlerische auseinandersetzung mit audio und radio: “Mongolnoise”Mongolnoise ist eine Klangcollage, die aus Fieldrecordings besteht. Das bedeutet, der Autor Karsten Bauch hat sich mit einem Mikrofon bewaffnet und seine Umwelt aufgenommen. Der Fakt, dass er das auf einer Reise in die Mongolei tat, prädestinierte die entstandenen Fieldrecordings zur Verwendung für eine Collage. Lasst euch mitnehmen auf die Reise!

* 17. maerz: improvisationen am abend #2: zwei frauen treffen sich im radio und wissen noch nicht, was passiert. katharina ist mit ihrem cello bei antje und ihrem synthie zu gast. und die beiden improvisieren mit allen ihnen zur verfügung stehenden möglichkeiten.

* 18. februar: im rahmen des aktionsradios zum 13./18. februar: wdh. die queer-feministische berliner rapperin sookee textet im backstage des im az conni.

* 21. januar: die queer-feministische berliner rapperin sookee textet im backstage des im az conni. der hammer!

sendungen 2011:

* 17. dezember: das weihnachtsmarktspektakel-feature und danach zusätzlich interviews mit den klangkünstler_innen anke eckarth und ulf langheinrich über ihre werke, die sie auf der cynetart gezeigt haben, dazu ein interview mit peter meining über das aktuelle stück von norton.commander.productions “x gebote”

* 19. november: rohkost - das  ist ist nahrung, die nicht über 42 grad celsius erhitzt wurde – also weder gekocht, gebraten, gebacken oder pasteurisiert wurde. ein interview mit der undogmatischen rohköstlerin regina.

* 17. september: wdh. marc drobot – texte

* 20. august: wdh. eine prekäre kindheit in der dresdner neustadt der 20-er jahre – ein interview mit dem über 90-jährigen herrn ehlert.

* 16. juli: improvisationen am abend #1: zwei frauen treffen sich im radio und wissen noch nicht, was passiert. wisst ihr’s? ruft an! katharina ist mit ihrem cello bei antje und ihrem synthie zu gast. und die beiden improvisieren mit allen ihnen zur verfügung stehenden möglichkeiten.

* 21. mai: eine audio-psychogeografie der stadt dresden vom 19.2.2011 anhand der berichterstattung des aktionsradios auf coloRadio – ein feature

* 19. märz: john-lennon-covershow – nicht ganz zu seinem todestag präsentiert der zerrspiegel einen bunten strauß an coverversionen seiner lieder. coverversionen deshalb, weil john lennon mit seinen songs soviel airplay hatte, dass es mittlerweile kaum auszuhalten ist. deshalb kommen hier andere künstler_innen zum zug, die nicht so bekannt sind – zur ehre john lennons.

sendungen 2010:

*20. november: zwischen klangkunst, poesie und elektronischer musik – antye greie-fuchs

*16. oktober: die künstlerische bewältigung des prekären daseins: arbeitslosenoper und kinderoper – mit gästin sylvia wiesener

*18. september: wdhl.

*21. august: incredible ten – sondersendung zum gleichnamigen experimental- und soundartfestival im juli 2010 im friedrichstattzentral in dresden

*17.juli: die bandgeschichte von pavement, einer der wichtigsten indiebands der 90-er in den USA

*19. juni: mit und ohne heidi auf der alp – ein feature über die alpenlandschaft und über eine mittelalterliche wirtschaftsform – mit der gelegenheitssennerin hine moritz

*20. mai kleines zerrspiegel-extra: postpunk

*15. mai: postpunk - um- und abriss eines genres

*17. april: wdhl. reisen mit andi cook’n’cuz

*17. märz: schwarzmarkt nr. 13 – liveübertragung der interaktiven performance-installation direkt aus dem kleinen haus

*20. februar: wdhl. “diane, … ” meets wurzel aus björk

*16. januar: wikipedia – wegen irrelevanz gelöscht – podiumsdiskussion, sondersendung zum 26ccc

sendungen 2009:

*10. dezember: the himmelfahrt radio show – liveübertragung des stücks aus dem theater “hebbel am ufer” in berlin

*20. november: zwischen eigenheit und käuflichkeit – die verführung der künstlerin – mit annie lux

*17. oktober: pavement – eine bandgeschichte

*19. september: wdhl. fusion dérive - soundscapes und recordings in reminiszenz an das attension festival

*25. juli: fusion dérive – soundscapes und recordings

*19. juni: dérive in der bunten republik neustadt – das alljährlich wiederkehrende massenspektakel in der dresdner neustadt, einstmals ein buntes stadtteilfest

*23. mai: triebe, bedürfnisse und zauberei – texte, lieder und minihörspiele von annie lux

*16. mai: komplexe musik um 1980

*12. mai: arvo pärt – ein klassischer komponist der gegenwart, der viele elektronische musiker beeinflusst hat

*21. maerz: marc drobot, texte - mit lesung aus dem roman “sumpfland”

*21. februar: “diane, … ” meets wurzel aus björk

*24. januar: “liebe und crime” – texte von jenny bielow

sendungen 2008:

*november: urbane mythen – phantasie und wahrheit

*oktober: hildegard knef vs. viktor dragunskis “ritter denis”

*mai, juli, august und september: wiederholungen

*juni: “reisen” mit andi cook’n’cuz

*april: wovon lebe ich als künstlerin und was hat das für einen einfluss auf meine arbeit? vs. klangkunst vom label ‘antiopic‘ mit thekla rickert

*maerz: “drone” als musikalisches prinzip und als eigenstaendiges genre

*februar: ambientesquen

*januar: musik von shannon nyquist (damals ‘postfaf’) vs. haikus zum winteraustreiben

sendungen 2007:

*november: postrock als genre mit anne schulz und lorenz wiedemann

*oktober: es geht um maenner mit arlette kuehne

*september. wie man sich am besten etwas wuenscht, damit es in erfuellung geht mit arlette kuehne

*august: radiomacherinnen reflektieren sich als radiomacherinnen im radio mit arlette kuehne

*juli: literarische absurditaeten zur heissen jahreszeit mit frank fischer (autor) und katja dohle

*mai und dezember: weird folk’ (summer of love 2.0) vs. hermann hesse mit dj ashaeon

*april: internetlabel jetzt’ vs. ‘magnetbanduntergrund in der ddr zusammen mit parmon unter dem stichwort ‘künstlerische technikvermittlung und technisch vermittelte kunst’

*maerz: gender in music pt.1 & pt.2

Über antje

Radiomacherin
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort auf zerrspiegel

  1. Pingback: coloRadio stellt sich vor – Heute: Antje Meichsner

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>