Die Kunst des Wohnens


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Gespräch: “Die Kunst des Wohnens, wie wollen wir wohnen und leben” am 19. August 2014 in der Schauburg. Es diskutierten:

  • Markus Ulbig (CDU, Innenminister von Sachsen)
  • Kris Kaufmann (Linke)
  • Sabine Friedel (SPD)
  • Eva Jähnigen (B90/ Grüne)
  • Nikola Basler (Zentralwerk)

Moderiert wurde die Veranstaltung von Michael Bartsch, Sachsen-Korrespondent der taz und Anja Maier, taz-Parlamentsredakteurin.

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NPD-Kundgebung am 17.6.

Alle Jahre wieder wird der Jahrestag der Unruhen 1953 auch von Nazis zum Anlass für öffentliche Aktionen genommen. Trafen Sie sich in den vergangenen Jahren mit den Bürgern der Stadt an der Panzerkette am Postplatz um danach einen Umzug zu veranstalten ist 2014 das Haus der Presse Ort der braunen Zusammenkunft.

Es gibt eine im Rahmen des Festival contre le Racisme organisierte Gegendemonstration unter dem Motto “Mit Mut und Weltoffenheit gegen Alltagsrassismus, Menschenhass und Nazipropaganda”. Die Gegendemonstration startet um 16 Uhr am Fritz-Förster-Platz und endet voraussichtlich am Schlossplatz oder Schützenplatz. Des Weiteren soll es ab 16 Uhr eine angemeldete Gegenkundgebung im Bereich Ostra-Allee / Maxstraße / Packhofstraße geben.

Bei coloRadio wird es eine Berichterstattung im Nachhinein – also kein Aktionsradio wie am 7.6. – geben. Aktuelle Infos bekommt Ihr dafür auch via Smartphone auf unserem Ticker.

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Förderung für lokale Fernsehsender, nicht für Freie Radios


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Die sächsische Regierungskoalition hat einen Änderungsentwurf für das sächsische Privatrundfunkgesetz (SächsPRG) eingebracht. In diesem Entwurf sollen kommerzielle, lokale Fernsehsender gefördert werden, die Freien Radios hingegen nicht. Radio Blau aus Leipzig sprach mit Jörg Braune von Radio t aus Chemnitz, der als Sachverständiger der Freien Radios bei der 2. Anhörung zum Gesetzentwurf am 2. Juni im “Ausschuss für Wissenschaft und Hochschule, Kultur und Medien” zu gegen war. [siehe freie-radios.net]

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Keine Zukunft für Nazis, auch nicht am 17. Juni

… und auch nicht in den Medien

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Rückblick und Planung: Am 17. Juni 2014 zum Jahrestag der Niederschlagung des Aufstandes in der DDR 1953 will die NPD am Haus der Presse auf der Ostra-Allee 18:00 Uhr eine Kundgebung gegen die Nichtberücksichtigung der Partei in den Medien abhalten. Jakob Gilles vom Forum gegen Rechts gibt nochmal einen kurzen Rückblick zum Naziaufmarsch der freien Kräfte am vergangenen 7. Juni, dem sogenannten Tag der deutschen Zukunft, und erklärt, welche Gegenproteste für den 17. Juni geplant sind: Z.B. eine Gegenkundgebung auf der Ostra-Allee/ Maxstraße und eine Gegendemo ab 16:30 Uhr vom Fritz-Foerster-Platz über den Postplatz zur Ostra-Allee. Das Zitat: “The working class has no fatherland” stammt aus dem Film “I Hired a Contract Killer” (Vertrag mit meinem Killer) von Aki Kaurismäki.
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Neonazis wollen am 7. Juni 2014 den sogenannten “Tag der deutschen Zukunft” in Dresden begehen. 1.000 von ihnen werden erwartet. Jakob Gilles von der Verdi-Jugend erklärt den aktuellen Stand und den der Gegenaktivitäten im Interview. Am 7. Juni ab 12:00 Uhr coloRadio hören, z.B. per Handy in der Stadt bei Aktionen gegen Nazis!!
http://no-tddz.org

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Sondersendung zum NSU-Prozess bei Radio LOTTE Weimar am 28.5.

Livestream

Am 28. Mai 2014 (Mittwoch) von 7:00 bis 13:00 Uhr sendet Radio LOTTE Weimar wieder eine sechsstündige Sondersendung zum NSU-Prozess. Diesmal werden sie wieder live mit ihrer Senderikscha vor dem Münchner Oberlandesgericht stehen. Dort erwarten sie wieder zahlreiche interessante GesprächspartnerInnen. Neben der Berichterstattung über das aktuelle Prozessgeschehen wollen sie ihre Themenschwerpunkte diesmal auf Menschen richten, welche mittel- und unmittelbar mit dem Prozess zu tun haben. So werden sie mit Vertretern der Nebenklage sprechen, dem RA Thomas Bliwier zum Beispiel, der sich sicher ist, dass Beate Zschäpe ihr Schweigen brechen wird, vielleicht ist auch RA Anja Sturm, die die Hauptangeklagte verteidigt, bereit, mit ihnen über ihre Arbeit zu sprechen. Ebenso hoffen sie mit Semia Simsek sprechen zu können, der Tochter des ersten NSU-Mordopfers. Darüber hinaus werden sie den Fokus auch auf die mediale Verarbeitung des Prozesses, insbesondere im künstlerischen Bereich, lenken. Es gibt inzwischen ein Kammerspiel als Hörstück des SWR, ebenso ein interessantes Theaterstück, welches bereits in München aufgeführt wurde. Und schlussendlich gibt es rund um das Thema Verfassungsschutz noch einige Ungereimtheiten, die es zu beleuchten gilt.

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Antiromaismus in Tschechien – Radio-Projekt zu einer diskriminierten Minderheit

Offiziell werden sie als „Unanpassungsfähige“ bezeichnet, Medien berichten über Schmutz, Angst und Kriminalität – Roma in Tschechien werden seit einigen Jahren massiv – oft rassistisch – diskriminiert. Neonazis greifen dies dankbar auf, veranstalten Hassmärsche und versuchen Pogrome gegen die in Wohnblocks und Gettos segregierten Roma. Nur wenige der politischen und intellektuellen Repräsentant_innen des Landes setzen sich für Romnja ein. Dabei verletzt die Diskriminierung nicht nur das Menschen- und Europäische Recht, die Polarisierung hat für viele arme Roma eine unerträgliche Situation geschaffen: Arbeitsplätze werden ihnen vorenthalten, normale Mietwohnungen werden nicht an sie vermietet, statt dessen werden sie in baufälligen Wohnblocks zusammengefasst, wo sie dem Hass der Bevölkerung ausgeliefert sind. Krankenhäuser scheinen mit unangemessenen „Geburtshilfemaßnahmen“ bei Romnja die Zahl ihrer Geburten begrenzen zu wollen. Zur Bekämpfung von „Roma-Kriminalität“ wurden Spezialkräfte der Polizei und modernste Kameraüberwachungssysteme aufgebaut. EU-Gelder zur Integration der Roma die weit über hundert Millionen betragen und im nächsten Jahr auslaufen, wurden bisher nur zum kleinsten Teil abgerufen – um z.B. einen Parkplatz nahe eines Gettos zu bauen – an dem zufällig ein Einkaufszentrum liegt – obwohl die meist armen Bewohner sich kein Auto leisten können. Auf dem Gelände des ersten und größten Konzentrationslagers für Sinti und Roma in Lety, wird mit Subventionen die größte Schweinemastanlage Tschechiens betrieben, die ungefähr zwei Drittel des Bedarfs an Schweinefleisch für die Republik liefert. Der Gestank an der kleinen, privat gestifteten Gedenkstätte an den Porajmos, den Genozid an den Roma in der Nazizeit, ist unvorstellbar.

Um in diesem Feld journalistische Kompetenzen und Kontakte herzustellen und auf die skandalösen Zustände der Ungleichbehandlung in Tschechien aufmerksam zu machen, hat die Radio-Initiative Dresden, gefördert vom Freistaat Sachsen und Lollis Homestay, Journalist_innen aus Tschechien eingeladen. Zwei Journalistinnen des großen Mediums www.romea.cz und eine Journalistin des internationalen Projekts www.romareact.org in Tschechien, pflegten Austausch mit ansässigen sächsischen Journalist_innen die meist regelmäßig zum Thema berichten, wie u.a. http://ecoleusti.wordpress.com. In zwei Tagen intensiver Arbeit haben die sechzehn anwesenden Journalist_innen sich ein komplexes Bild machen, den Austausch pflegen und ein kleines Netzwerk aufbauen können. Beiträge die im Rahmen des Workshops zu Situation der Roma und dem Antiromaismus der tschechischen Gesellschaft entstanden sind, könnt ihr auf ColoRadio vom 5. bis 9.Mai täglich um 19Uhr50 hören.

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der tagträumer toilet room geht in die erste runde

guten tag, guten tag.

am kommenden montag, dem 21. april, gibt es die erste tagträumer radio show. aber radio war uns einfach nicht genug. deshalb sind wir nicht nur on air, wir sind auch auf klo. neben der gang im studio, gibts einen beta squad aus einer ständig wechselnden klokalität – radiohörend live gevideostreamt auf ustream.

von nun an jeden dritten montag im monat von 1800 bis 1900 uhr platten und stumpfsinn im stil von farbe mischen live auf eure empfangsgeräte.

wir freuen uns auf endlich mal ernstzunehmende aufnahmetechnik und einen hauch professionalität.

vielen dank schonmal für das vertrauen!

~ feel der schlotte vibes ~

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Politik auf die Bühne: Stadtratskandidaten stehen Rede und Antwort


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Christian Hartmann

Christian Hartmann

Jens Matthis

Jens Matthis

Jens Hoffsommer

Jens Hoffsommer

Albrecht Pallas

Albrecht Pallas

Matteo Böhme

Matteo Böhme

Christoph Hille

Christoph Hille

Martin Schulte-Wissermann

Martin Schulte-Wissermann

Steffen Retzlaff

Steffen Retzlaff

Sonntag, 18. Mai 2014, 19:00 – 21:00 Uhr
Ort: Projekttheater, Louisenstraße 47

Eine Woche vor den Stadtratswahlen am 25. Mai diskutieren Kandidaten der Parteien über Stadtpolitik zum Anschauen im Projekttheater, auf der Louisenstraße 47, und zum Anhören live übertragen auf coloRadio auf 98,4 und 99,3 MHz. Die vielfältigen Themen von A wie Abfallwirtschaft bis Z wie Zentrenkonzept können vorher hier als öffentlicher Kommentar zu diesem Artikel bestimmt werden.

plakat_coloradio_stadtratswahl_projekttheater_iconEs diskutieren:

  • CDU (Christian Hartmann)
  • DIE LINKE (Jens Matthis)
  • Bündnis 90/Die Grünen (Jens Hoffsommer)
  • SPD (Albrecht Pallas)
  • FDP (Matteo Böhme)
  • Bündnis Freie Bürger/ Bürgerfraktion (Christoph Hille)
  • Piraten (Martin Schulte-Wissermann)
  • Die PARTEI (Steffen Retzlaff)

Der Eintritt zur Veranstaltung im Projekttheater ist frei und die Übertragung auf coloRadio sowieso. Die Veranstaltung wird live übertragen und beginnt daher pünktlich.

[siehe auch: Kandidaten zur Wahl des Ausländerbeirats am 25.5.]

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PM: Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk lässt freie Radios weiter am ausgestreckten Arm verhungern

Mit der Umverteilung von Geldern weg von Radio T (Chemnitz) und Radio blau (Leipzig) setzt die die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) ein Urteil des Verwaltungsgerichts auf eigenwillige Art um.

coloRadio erhielt bisher im Gegensatz zu anderen nichtkommerziellen Lokalradios keine Förderung der Sende- und Leitungkosten durch die SLM. Gegen diese Ungleichbehandlung hatte die Radio-Initiative Dresden e.V. erfolgreich geklagt – die willkürliche Verteilung der Mittel sollte nach dem Willen der Richter ein Ende haben.

Durch die aktuellen Förderbescheide wird nun deutlich, dass das Urteil von der SLM nicht verstanden wurde. coloRadio wird 2014 ein reichliches Drittel seiner Verbreitungskosten gefördert bekommen – Geld, welches allerdings bei den anderen freien Radios eingespart wird. Die SLM zwackt einfach etwas bei den bisher sowieso schon viel zu geringen Beträgen für Radio T (Chemnitz) und Radio blau (Leipzig) ab und verteilt das Elend zu coloRadio um.

Die anderen beiden nichtkommerziellen Lokalradios, AMAK in Mittweida und Mephisto in Leipzig, sind von der Umverteilung merkwürdigerweise ausgenommen.

“Zwei weitere sächsische nichtkommerzielle Lokalradios sind von diesem Trauerspiel komplett unberührt – AMAK in Mittweida und Mephisto in Leipzig erfreuen sich schon seit Jahren einer stabilen Förderung.”, moniert Falk Großer von coloRadio, “Wo ist da die vom Gericht geforderte Gleichbehandlung?”

Die freien Radios Sachsens werden sich nicht von der SLM gegeneinander ausspielen lassen. Wir betrachten unsere Medien als öffentliche Infrastruktur und halten daher auch eine entsprechende Finanzierung für geboten. Freie Radios sind die unverzichtbare dritte Säule der Rundfunklandschaft neben kommerziellen Angeboten und einem nur theoretisch staatsfernen öffentlich-rechtlichen Rundfunk, der trotz immenser Mittel seiner Aufgabe immer seltener gerecht wird.

… 3 Sendeminuten Talk von Jauch kosten mehr als 1 Jahr Verbreitung von coloRadio…

Für Rückfragen:
buero@coloradio.org

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Nazidemo am Vorabend und Blockadeversuche

Ruft uns an, Studiotelefon: 0351-32054711

Update 13.02. 09:50: Im Laufe der letzten Nacht ist die Anmeldung der Nazis für heute zurück gezogen worden. Das heißt, dass keine Kundgebung stattfinden kann und wird. Unklar ist, ob trotzdem Nazis kommen. Der Täterspurenmahngang findet trotzdem statt, 14:00 Uhr ab Gewerkschaftshaus, Schützenplatz.

Bereits am 12. Februar gab es eine Nazidemo mit 300 bis 500 Nazis durch die Altstadt. Auch Blockaden gab es, aber die Nazis liefen eine andere Strecke bzw. hat die Polizei Blockaden geräumt. Infos gibt es z.B. beim Ticker von Dresden Nazifrei und beim Demoticker oder hier bei coloRadio.

Studiotelefon: 0351-32054711
Ermittlungsausschuss: 0351-89960456
Sanitäter: 01577-0669654
Infotelefon: 0351-41884999

Auch 2014 wollen Nazis am 13. Februar die Geschichte verdrehen. Diesmal wollen sie nur eine Kundgebung abhalten. Nachdem eine angemeldete Kundgebung vor der Frauenkirche nicht genehmigt wurde, wird es dieses Jahr am 13. Februar wahrscheinlich 18:00 Uhr eine Nazi-Kundgebung am Hauptbahnhof geben. In diesem Jahr heißt es beim Bündnis Dresden Nazifrei WIEDER SETZEN – NAZIS BLOCKIEREN. Dresden Nazifrei ruft zum Täterspurenmahngang auf, 14:00 Uhr ab Gewerkschaftshaus, Schützenplatz. Daneben rufen verschieden Akteure unter dem Motto “Mit Mut, Respekt und Toleranz” zu einer Menschenkette auf, Auftakt 17:00 Uhr am Rathaus, Zusammenschluss 18:00 Uhr. Außerdem gibt es diesmal den Aufruf “No excuses! Put an end to the Myth of Dresden!“.

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